| Wasteland, Massacre Records, 2006 |
| Stephanie Luzie | Vocals |
| Satyria | Keyboards |
| Sagoth | Guitar |
| Shadrak | Drums |
| Gäste: | |
| Stefan Hertrich (DARKSEED) | Vocals |
| Produziert von: Seref Alexander Badir |
Länge: 46 Min 05 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Desert (Intro) | 7. 4giving |
| 2. Wasteland | 8. My solace |
| 3. Selina (Window of the moon) | 9. Circle of life |
| 4. The crystallic ascension | 10. Angels crying |
| 5. Cradle of fern | 11. Eden (Outro) |
| 6. Through the mists of oblivion | |
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Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Plattenfirma auf die Regensburger Formation ATARGATIS aufmerksam
wird und sie unter ihre Fittiche nimmt. Immerhin sorgte die Band schon seit 1999 mit ihren Demo-Veröffentlichungen, nicht
zuletzt aber auch durch ihre Präsenz auf www.mp3.de, für
Aufhorchen im gothic-metallischen Untergrund.
Massacre Records bekamen den Zuschlag und haben
damit eine Band mit großem Potential und glänzenden Zukunftsaussichten hinzugewonnen, die allerdings auch schon mit ihrem
jetzt vorliegenden offiziellen Debüt "Wasteland" ein deutliches Zeichen setzen.
ATARGATIS betreten zwar kein stilistisches Neuland, bieten aber eine attraktive Alternative und Ergänzung zu Bands wie -
man möge mir verzeihen, wenn in diesem Kontext immer wieder die gleichen Namen fallen -
NIGHTWISH,
XANDRIA, WITHIN' TEMPTATION,
ELIS... Diese Aufzählung dürft Ihr natürlich gerne noch
selbstständig um den einen oder anderen Namen ergänzen.
Harte Gitarren treffen auf majästetisch-erhabene Keyboardmelodien und klassisch-inspirierte Orchesterarrangements.
Sängerin Stephanie Luzie, auch bei der österreichischen Gothic-Band DARKWELL aktiv, verfügt über eine faszinierende
Gesangsstimme, die - auch hier keine wirkliche Überraschung - von Klassik und Oper inspirierten Gesangslinien verfolgt und
ihr Licht im Vergleich mit bekannten Vertreterinnen dieses Stils keineswegs unter den Scheffel stellen muss. Als Gast
stemmt sich ihr DARKSEED-Sänger Stefan Hertrich mit seiner düster-rauen Stimme entgegen.
Sporadisch eingesetzte sanfte, filigrane Passagen mit dezentem Folkcharakter bereichern zusätzlich die ohnehin
abwechslungsreich gestalteten Kompositionen um eine weitere Facette.
Wie schon angedeutet: Nichts wirklich Neues aus dem Gothic-Metal-Reich, aber ein wirklich ansprechendes und überzeugendes
Debüt, an dem Genreliebhaber genauso ihre wahre Freude haben, wie Kostverächter verächtlich schnauben werden.
Mir gefällt es jedenfalls ausgesprochen gut und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch einiges von ATARGATIS zu hören
(und zu lesen) bekommen werden.
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