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| Rockin' The Pumpkin, A-Minor Records/Point Music, 2009 |
| Holggy Begg |
Electric & Acoustic Guitars, Mellotron, Keyboards, Backing Vocals |
| Michael Voss |
Lead Vocals, Lead & Slide Guitars, Bass |
| Fritz Schneider |
Acoustic Guitars |
| Mark Schulman |
Drums |
| Gäste: |
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| Don Airey |
Piano (In The Willows) |
| Pearl |
Vocals (Our Liberty) |
| Lena & Marlis Werz |
Chor |
| Matthias Rethmann |
Upright Bass (Pink Pearls) |
| Molly Duncan |
Saxophone |
| Produziert von: Michael Voss |
Länge: 54 Min 15 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Steely Fingers | 7. Darkness |
| 2. Sunset On My Shoulder | 8. Pink Pearls |
| 3. Borderline | 9. Our Liberty |
| 4. Summer Rain | 10. The Raven |
| 5. In The Willows | 11. Old Man H. |
| 6. Beggar's Flight Tonight | |
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Man feuert noch mit Kohle. Zumindest wurde das laut der zahlreichen Marketingaktivitäten sehr als der USP (Alleinstellungsmerkmal) des Albums hervorgehoben; Worte wie 'handgemacht', 'analoges Equipment' und was nicht noch alles waberten durch die Ga- und Netzetten.
Das machte von vornherein auf mich den Eindruck wie etwa die Einsparungsversuche bei Glühbirnen oder Waschmaschinen - alles ganz toll und am Ende sparst du €1,50 pro Jahr. Es muss also noch etwas anderes dazukommen, um den Konsumenten zu gewinnen, etwa die Rettung des Globus vor der Erwärmung, die ja nun auch die G8 als gegeben akzeptiert haben.
Bei einer CD retten wir nix - außer etwa unseren Seelenfrieden bei guter Mucke. It is the music that matters. Das letzte TESLA Album etwa klang schon etwas steril, ist aber trotzdem in weiten Teilen musikalisch gut und daher empfehlenswert. Da mangelt es hier etwas, um es vorweg zu nehmen. Musikalisch ist man irgendwo im Euro-Soul'n'Pop, schrammelt zu oft eher tonlosem Gesang (das nervt - hörma, wenn du nich singen kanns musste einen Sänger kaufen!) munter durch die Gegend, und hofft wohl, dass der - zugegeben - sehr gute und warme Klang die Sache schon rausreißen wird.
Herausragend sind Borderline, ein Shuffle mit gutem Gitarrensolo; Summer Rain mit seinen Tempiwechseln zum Refrain und dem lebhaften Sax; In The Willows, eine kleine Melancholie mit Don Aireys wirklich sehr stimmigem und schönem Piano und das Instrumental Beggar's Flight Tonight - da kommen sie aus den Socken und sind wirklich richtig gut. Sehr gut und abwechslungsreich arrangiert, jeder Instrumentalist darf mal ran. Prima, aber das macht vier von elf Songs, und das ist etwas wenig.
An den Werkzeugen ist der Drummer Mark Schulman (jetzt bei Pink, früher auch bei Sheryl Crow und Stevie Nicks), der über weite Strecken eine rechte Freude mit seinen Rolls und Breaks ist, und wenn Herr Voss an den sechs Saiten sich mal äußert, hört man auch gerne zu.
Wie sagten wir doch ganz richtig anlässlich der Veröffentlichung des Albums "Boulevard Of Broken Hearts": "Doch so richtig will der Funke nicht zu mir überspringen. Zu oft wechseln sich wirklich packende Momente mit ödem Leerlauf ab. Auch wenn das Album aus meiner Sicht nicht der ganz große Wurf ist, den Namen BEGGAR'S BRIDE sollte man zumindest im Hinterkopf behalten". Tja, dieses Urteil gilt auch nach der dritten CD immer noch.
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