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| Subdivisions - A Rush Tribute, Magna Carta Records/Mascot Records, 2005 |
| Vinnie Moore |
Guitar |
| Stu Hamm |
Bass |
| Mike Mangini |
Drums |
| Robert Berry |
Keyboards, Vocals, Guitar (Track 5) |
| Trent Gardner |
Keyboards |
| Jeff Feldman |
Keyboards |
| Randy Jackson |
Vocals (Tracks 1,3 & 8) |
| Daniel J. |
Guitar (Tracks 1 & 2) |
| Sebastian Bach |
Vocals (Tracks 2 & 6) |
| Kip Winger |
Vocals (Tracks 3 & 9) |
| Andreas Kisser |
Guitar (Tracks 3 & 8) |
| Dominic Cifarelli |
Guitar (Tracks 4 & 6) |
| Jani Lane |
Vocals (Tracks 7 & 11) |
| Dave Brooks |
Vocals (Tracks 7 & 11) |
| Alex Skolnick |
Guitar (Track 7) |
| Jeff Stinco |
Guitar (Track 9) |
| Produziert von: Peter Morticelli & Mike Varney |
Länge: 63 Min 25 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Distant Early Warning | 7. Bastille Day |
| 2. Lakeside Park | 8. A Farewell To Kings |
| 3. Limelight | 9. The Spirit Of Radio |
| 4. Subdivisions | 10. Didacts And Narpets |
| 5. Different Strings | 11. 2112 Overture/The Temples Of Syrinx |
| 6. Tom Sawyer | |
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Mit dem Sinn und Unsinn von Tribute-Alben ist es ja so eine Sache. Insbesondere wenn es um eine Band geht, die eigentlich selbst noch ganz gut im Saft steht, wie dies bei RUSH der Fall ist, die es geschafft haben, nicht nur ihre ureigenen Soundwelten zu kreieren und damit unzählige Prog-Bands maßgeblich beeinflusst haben, sondern sich selbst auch immer weiterentwickelt und auf die Höhe der Zeit gebracht haben und damit auch nach mehr als 30 Jahren als relevant für die Bezeichnung "lebende Rocklegenden" gelten dürfen.
Auf "Subdivisions" gibt es natürlich einige "Magna Carta"-Dauerkunden zu hören. So wurde eine Band zusammengestellt mit Vinnie Moore (UFO), Stu Hamm (u.a. Steve Vai, Joe Satriani), Mike Mangini (Steve Vai, EXTREME), Robert Berry (AMBROSIA), Jeff Feldmann (PULSE ULTRA) und Trent Gardner. Dazu stoßen immer wieder mehr oder weniger unerwartete Gastmusiker. Bei Distant Early Warning kommt Randy Jackson von ZEBRA der Stimme von Geddy Lee recht nahe, während Daniel J. (Jordan Rudess, JETPACK) ein recht spektakuläres Gitarrensolo abfeuert.
Lakeside Park wird von Sebastian Bach von SKID ROW an den Vocals veredelt, während sich Gitarrist Daniel J. endgültig zum Frickler des Monats emporschwingt.
Ein erstes absolutes Highlight ist Limelight mit Kip Winger (WINGER) am Mikro und - holla! - Andreas Kisser von SEPULTURA an den Saiten. Nach dem titelgebenden Subdivisions wird bei Different Strings alles ein wenig heruntergefahren, das Stück, das quasi ein Solo von Robert Berry ist, wirkt dadurch wärmer und relaxter.
Das nachfolgende Tom Sawyer ist zwar recht gelungen, hat aber das Pech, dass das Original von RUSH schlichtweg perfekt ist.
Bei Bastille Day und A Farewell To Kings ist ja schon einmal ganz schön, diese tollen Songs in angemessener Soundqualität hören zu können. Ansonsten wird der RUSH-Purist vielleicht wieder aufschreien, ich finde jedenfalls Kisser bei A Farewell To Kings und insbesondere Alex Skolnick (TESTAMENT, TRANS-SIBERIAN-ORCHESTRA) bei Bastille Day sehr hörenswert. Das anschließende The Spirit Of Radio ist zwar eher ein Schwachpunkt, ist aber durch den nicht gerade progverdächtigen Jeff Stinco (SIMPLE PLAN) an der Gitarre für ein paar Kuriositätspunkte gut.
Nach einem relativ überflüssigen Drumzwischenspiel mit Didacts And Narpets gibt es als insgesamt gelungenen Abschluss den frühen Klassiker 2112 Ouverture/The Temples Of Syrinx, bei dem Vinnie Moore auch mal als Solist brillieren darf, nachdem er sonst für die Rhythmusgitarre zuständig ist.
Alles in allem eine doch ziemlich gelungene Produktion, wenn man einmal die grundsätzliche Hürde, ob so etwas überhaupt sein muss, übersprungen hat. Ich finde jedenfalls die gitarristischen Soloausflüge spannend (wenn auch nicht immer gelungen, manchmal wäre weniger mehr gewesen), wobei die Tatsache, wie viele Gitarristen hier anrücken und sich zumeist Rhythmus- und Leadarbeit aufteilen, den guten Alex Lifeson eigentlich nochmals aufwertet. Ein schönes, üppiges Artwork mit Linernotes zu RUSH und Statements der beteiligten Musiker rundet das Projekt ab, dem nicht nur beinharte RUSH-Fans, die einfach alles haben müssen, durchaus mal mehr als ein Ohr leihen sollten.
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