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| The Pilgrim - A Celebration Of Kris Kristofferson, American Roots Publishing/Blue Rose Records, 2006 |
| Auszug der Mitwirkenden: |
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| Emmylou Harris, Todd Snider, Marta Gómez, Rosanne Cash, Rodney Crowell, Lloyd Cole, Jill Sobule, Marshall Chapman, Shooter Jennings, Gretchen Wilson, Patty Griffin, Charanga Cakewalk, Russell Crowe, Brian McKnight, Jessi Colter, Vance Haines, Bruce Robison, Kelly Willis, Shawn Camp, Wilie Nelson |
Lead Vocals, Harmony Vocals |
| Jon Randall, Todd Snider, Julio Santillan, John Leventhal, J.T. Corenflos, Marshall Chapman, Leroy Powell, Alan Doyle, Ron Derrosett, Keith Gattis, Shawn Camp, Willie Nelson |
Electric & Acoustic Guitars |
| Byron House, Eric McConnell, Zev Katz, Michael Rhodes, Ted Kamp, Ray Riendau, Kevin Smith, Dave Roe, Dave Pomeroy |
Electric & Acoustic Upright Bass |
| Rich Pagano, Eddie Bayers, Bryan Keeling, Larry Atamanuik, Conrad Choucroun, Kenny Malone |
Drums |
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Länge: 73 Min 43 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Pilgrim, Chapter 33 | 10. Sandinista |
| 2. Maybe You Heard | 11. Darby's Castle |
| 3. The Circle | 12. Me And Bobby McGee |
| 4. Lovin' Him Was Easier | 13. Smile At Me Again |
| 5. Come Sundown | 14. The Captive |
| 6. For The Good Times | 15. Help Me Make It Through The Night |
| 7. Jesus Was A Capricorn | 16. Why Me |
| 8. The Silver Tongued Devil & I | 17. The Legend |
| 9. Sunday Mornin' Comin' Down | |
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"If art is to nourish the root of our culture, society must set the artist free to follow his vision wherever it takes him." (John Fitzgerald Kennedy, United States President).
Diese weisen Worte des legendären, ermordeteten U.S. Präsidenten zieren die Website der Produktionsfirma (American Roots Publishing) des vorliegenden Tribute-Albums, "The Pilgrim - A Celebration Of Kris Kristofferson".
Kristofferson war einer jener Künstler, die während der Kennedy-Ära mit dem Songschreiben begonnen haben und sich im Laufe der Jahre qua künstlerischer Integrität an die Spitze des amerikanischen Musikbusiness und in die Herzen Hunderttausender gesungen haben.
Kollege Schmidtlein hat mit seiner treffenden Rezension des aktuellen Kristofferson-Albums schon darauf hingewiesen, dass die sogenannten Verdienste dieses großartigen Songwriters sich als zu umfangreich ausnehmen, um sie an dieser Stelle im Detail zu besprechen. Und spätestens nach dem Genuss dieser 17-Track-Compilation sollte niemand daran zweifeln, dass Old Kris (immerhin wurde er im Juni 70 Jahre alt) zu den ganz Großen seines Genres zählt.
Nichts anderes als schiere Begeisterung stellt sich ein, nachdem man dieser Werkschau, die durch zahlreiche mehr oder weniger bekannte Interpreten auf vortreffliche Weise portraitiert wird, gebannt lauschend erlegen ist. Die Drahtzieher der American Roots Publishing haben nach ihrem Überraschungscoup "Beautiful Dreamer - The Songs of Stephen Foster", mit dem sie 2005 bei der Grammy-Verleihung als bestes traditionelles Folkalbum triumphierten, ein weiteres Juwel amerikanischer Songkunst poliert und strahlen mit diesem gelungenen Konstrukt weit über die amerikanischen Grenzen hinaus.
Jeder Ignorant, der bislang meinte Kristofferson sei eher ein Schauspieler als ein Musiker, und womöglich nur die Janis Joplin Version des Kristofferson-Welthits Me and Bobby McGee kannte, darf sich mittels dieses Tribute-Albums gerne eines Besseren belehren lassen. Insbesondere Bobby McGee überrascht hier in einer ungewöhnlich modern anmutenden R&B-Version des millionenschweren Motown-Künstlers Brian McKnight, der seine gesanglichen Gospelwurzeln auf fesselnde Art und Weise zu würdigen weiss.
Neben den üblichen Verdächtigen wie Emmylou Harris, Willie Nelson, Rosanne Cash, die ihre Sache ausnahmslos gut machen, beeindrucken aber vor allem die hier bei uns in Deutschland eher unbekannten Künstler, wie die zauberhafte, lateinamerikanische (in USA lebende) Singer-Songwriterin Marta Gómez, die eine wahrhaft herzzerreissende Version des traurigen The circle interpretiert und durch ihre spanisch gesungenen Verse vollkommene Authentizität offeriert. Ein so stilles wie mitreissendes Lied.
Auch die anfangs gewöhnungsbedürftige Version des desillusionierten For the good times, von Lloyd Cole und Jill Sobule sehr überzeugend dargeboten, besticht durch ein dem Original völlig abgewandtes Arrangement. Atmosphärisch dicht und sehr lebendig, trotz Computerbeat.
Dem (New-)Country-Sternchen Gretchen Wilson gelingt es doch tatsächlich mit einem der überragenden Kristofferson-Songs, Sunday mornin' comin' down, ihre glamouröse Nashville-Reputation ins rechte Licht zu rücken. Verdammt noch mal, die Lady singt dieses Lied, als sei es das Selbstverständlichste der Welt.
Auch Hollywood-Star Russell Crowe, dessen Musikvernarrtheit ja bekannt ist, gibt eine verblüffend überzeugende Version des Ehebruchdramas Darby's castle zum Besten. Vielleicht sollte ich mir doch mal eins seiner Alben anhören...
Ein kolossales Album, das den Rezensenten genau ins Herz trifft. Kein einziger Durchhänger. Feinstes Songgut, packend interpretiert und von den jeweiligen Produzenten (u.a. Randy Scruggs mit 6 Credits) soundtechnisch glänzend in Szene gesetzt. Ein Tribute-Album der Extraklasse.
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