| Cut, Stepford Records, 1998 |
| John Palumbo |
Lead Vocals, Keyboards, Guitar |
| Rick Wittkowski |
Guitars |
| Ron Zebron |
Guitars |
| John Tracey |
Drums, Vocals |
| Bobby Hird |
Vocals, Guitar |
| Carey Ziegler |
Bass |
| Ali Palumbo & Kara Gilanelli |
Vocals |
| Produziert von: John Palumbo |
Länge: 43 Min 59 Sek |
Medium: CD |
|
 |  |
| 1. Why Me (4:46) | 6. The Art Of Wondering (5:13) |
| 2. Cut (5:08) | 7. We Want Mine (4:37) |
| 3. Oh Madonna (5:53) | 8. Hey Earl (3:44) |
| 4. God (4:22) | 9. I'm Gonna Kill Myself (4:18) |
| 5. Eye To Eye (4:28) | 10. Little Stinky (1:30) |
 |
Bevor die Himmelsknacker ihr neues Werk "Ghost" veröffentlichen, möchte ich ein wenig über ihre in Deutschland leider ziemlich unbekannte Vorgänger-CD
"Cut" erzählen.
"Cut" erschien 1998, nach fast zehnjähriger Schaffenspause.
In der Zwischenzeit erschien 1992, mit der sehr guten CD "Cruel Shoes", ein Soloprojekt von CRACK THE SKY Kopf John Palumbo.
"Cut" startet mit den zwei wahnwitzig vertrackten Songs Why Me und Cut.
Teilweise 4 Gitarristen rackern um die Wette. Das hat zur Folge, dass die Band einen ungemein fetten und intensiven Gitarrensound zu bieten hat.
Was John Palumbo, Bobby Hird, Rick Wittkowski und Ron Zebron auf ihren sechs Saiten zum Besten geben, ist beeindruckend.
Zu Beginn klingt die Band sehr modern und liefert einen gekonnten Mix aus Jazz/Rock, Hard Rock und PROGRESSIV.
Dazu John Palumbos unverkennbarer und charismatischer Gesang.
Back to the Roots kann man über die Songs Oh Madonna, Eye To Eye und I'm Gonna Kill Myself sagen.
Hier erinnern CRACK THE SKY sehr an ihre RockPop Phase Ende
der 70er. Tolle Satzgesänge paaren sich mit witzigen Gitarrenphrasen und einprägsamen Melodien. Trotz aller Eingängigkeit, einige verrückte Arrangements drücken auch diesen Songs ihren Crack The Sky typischen
Stempel auf.
We Want Mine, ein alter Crack the Sky Klassiker, erscheint auf "Cut" in vollkommen neuem Gitarrengewand. Ich hätte den Song fast nicht wiedererkannt.Was für einen Druck kommt
da aus den Lautsprechern.Puuh.
John Tracey spielt dazu ein bombastisches Schlagzeug.
Auf Hey Earl bietet die Band all ihr instrumentales Können auf.
Das ist fulminanter Rock mit einer Prise Jazz. Man könnte sagen, der frühe Herbie Hancock trifft auf den frühen Carlos Santana.
"Cut" ist ein Rock/Pop/Progressive Album von Format.
Die Gitarrenarrangements haben es in sich.
Unterstützt werden die vier Gitarristen von dem imponierenden Bass CAREY ZIEGLER's und den explosiven Drums JOHN TRACEY's.
Joachim Domrath (Impressum, Artikelliste), 12.12.2001
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|