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| The Secret Of Movin' On, Peak Records, 2005 |
| David Pack |
Vocals, Guitar, Keyboards |
| Vinnie Colaiuta |
Drums |
| Alex Al |
Bass |
| Luis Conte |
Percussion |
| Steve Ferrone |
Drums on A Brand New Start |
| Produziert von: David Pack |
Länge: 49 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Secret Of Movin' On (Travelin' Light) | 7. When Your Love Was Almost Mine |
| 2. Vertical Disbelief (That's Not Me) | 8. Where We Started From |
| 3. Biggest Part Of Me | 9. Everlasting |
| 4. Tell Her Goodbye | 10. Think Of U (Song 4 Kaitlyn) |
| 5. A Brand New Start | 11. Elizabeth |
| 6. You're The Only Woman | |
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Wenn euer Bekanntenkreis sich überwiegend aus lederbejackten Rock 'n' Rollern, oder noch besser, aus Prog-Rock oder
Metal-Freaks zusammensetzt, dann habt ihr mit dieser CD eine unschlagbare Waffe, falls ihr die auf die schnelle mal aus
dem Haus haben wollt.
Spätestens beim zweiten Song sind die verschwunden.
Dabei war der David ja mal Mitglied der Band AMBROSIA und die gingen, nicht zu unrecht, als progressive Rockband - manche
sagen Art-Rock - durch.
Mehr Geld verdient man meistens als Solo-Künstler, aber auf einige der alten Erfolge mag auch ein profilierter Songwriter
wie David Pack nicht verzichten. Davon finden sich hier zwei, beide vom Erfolgsalbum "One Eighty" (1980).
Musikalisch bewegt sich Herr Pack eher auf der soften Seite. Nichtsdestotrotz sind ein paar hochkarätige Gäste auf diesem
Album dabei.
The Secret Of Movin' On klimpert im Stile von Marc Cohns 'Walkin' In Memphis' los, bemüht sich aber die Schwelle
zum Rock nicht zu überschreiten. Seine Gesangspartnerin ist die fabelhafte Ann Wilson, von der kanadischen Rockband
HEART, die auch ein paar rauere Vocals beisteuert.
Die hätte man ruhig etwas mehr zum Zuge kommen lassen können.
Für den jazzigen Ansatz in Vertical Disbelief sorgt Saxophonist Eric Marienthal. Ansonsten läuft es eher auf funky
R&B mit viel Soul raus. Naja, bei TOTO hat man
ähnliches auch schon gehört. Ein kleiner, kubanisch angehauchter Break wird auch nicht gescheut, was die Tanzbarkeit des
Titels nur noch erhöht.
So langsam wird die Stimmlage erhöht, was im ersten der 'AMBROSIA'-Songs, The Biggest Part Of Me, schon sehr
deutlich wird. Da wird in BEE GEES-Höhen gesäuselt und auch an manche
Michael Jackson-Ballade fühle ich mich
erinnert.
Da muss man schon ein gehörig Soul-Gemüt haben, aber zweifellos ist das schon perfekt gemacht, was hier ertönt.
Bei Tell Her Goodbye schlägt man auch mal verhalten bluesige Töne, mit 'Sunday Afternoon In The Park' Feeling an.
Mmh, das dürfte einem Paul McCartney auch
gefallen.
Für A Brand New Start hat David doch tatsächlich Steve Perry vors Mikrofon bekommen. Wenn das die
JOURNEY-Fans heraus bekommen. Seit er von seinem
damaligen Unfall aus der Bahn geworfen wurde, hoffen viele immer noch auf seine Rückkehr, aber selbst zur Einweihung des
JOURNEY-Sternes auf dem 'Walk Of Fame" in Hollywood, verlies er sein Domizil bei San Diego nur ungern.
Gesanglich klingt er in diesem Duett immer noch hervorragend, wenngleich der Song nicht die Klasse mancher seiner
früheren Hits hat. Hat schon was erhebendes, wenn man da zuhört, zumal mit Timothy B. Schmitt im Chor ein weiterer toller
Sänger mitträllert.
Your The Only Woman ist der zweite 'AMBROSIA'-Titel und auch hier frönt man einem funkigen Soul mit reichlich
höhenlastigem Gesang. Schön für den lockeren Swing auf der Tanzfläche oder zum Entspannen.
Eine typische amerikanische Soul-Pop-Ballade ist You're The Only Woman. Da haben sich früher Damen wie Whitney
Houston gerne dazu einen abgeschmettert. Anrührend und schön - wer's mag.
Da ist mir so ein locker flockiger Song wie Where We Started From schon lieber, auch wenn man sich erneut bei den
BEE GEES einhakt. Gesangspartner ist diesmal Timothy B. Schmitt - von den EAGLES - der aus dem Background nach vorne
tritt.
Interessanterweise klingt das Duett mit Stacey Hymes, Everlasting, weit mehr nach den 'Adlern' als der vorherige
Song. Klar, eine Ballade, aber die Gesangsharmonien erscheinen einem teilweise so vertraut und erfreuen schon.
Für seine Tochter Kaitlyn hat David Pack den folgenden Song geschrieben. Unaufdringlich groovt der Song in einem
Midtempo-R&B Gewand und wird von dem Saxophon David Benoits geschmackvoll verziert.
Um Streit zu vermeiden bekommt auch die zweite Tochter mit Elizabeth ihr Lied und klingt etwas wie eine softere
Version von TOTOs Stop Loving You, ohne dessen Raffinesse, aber doch ganz nett.
Tja, für die als Vergleich herangezogenen Künstler muss man schon eine Schwäche haben, oder sich dem Soul-Pop zugetan
fühlen, dann kann sich eine entspannende dreiviertel Stunde mit diesem Album machen. Könner sind hier allemal am Werke,
daran besteht kein Zweifel.
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