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| Euphoria, Crusher Records, 2008 |
| Kristoffer Sjödahl |
Electric-, Acoustic & Slide Guitar, Mandolin, Percussion & Vocals |
| Marcus Allard |
Drums, Percussions & Vocals |
| Joakim Dimberg |
Bass, Synthesizer, Organ, Guitar & Vocals |
| Johan Rydholm |
Acoustoc Guitar, Percussion & Vocals |
| Gäste: |
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| Anders Haglund |
Lap Steel |
| Mats Gavell |
Violin & Transverse Flute |
| Produziert von: Daniel Ruud & Dead Man |
Länge: 50 Min 01 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Today | 7. The Wheel |
| 2. High Or Low | 8. Rest In Peace |
| 3. Footsteps | 9. A Pinch Of Salt |
| 4. I Must Be Blind | 10. Euphora |
| 5. From A Window | 11. July |
| 6. Light Vast Corridors | |
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Hörtipp für ältere Leser: I Must Be Blind. Nach diesem Song versteht der Veteran, um was es den Schweden DEAD MAN auf ihrem zweiten Album geht. Wer sich bei dieser Nummer an FAMILY und Roger Chapman erinnert fühlt, liegt aber so was von richtig. Und wer Light Vast Corridors für ein verschollenes Stück von FLOYDs Syd Barrett hält, hat zwar Unrecht, kommt der Sache aber ganz nah.
Nach dem hübschen Debut von 2005 bringt das umtriebige Label Crusher Records (u. a. THE MAHARAJAS) nun auch die zweite Komplett-CD der DEAD MAN auf den Markt, und vielleicht fragt sich der eine oder andere Musikfan, wie es denn sein kann, dass solche pure Underground-Mucke überhaupt noch gemacht wird. Die Antwort: Schallplatten wie "Euphoria" retten zwar nicht die Welt, fassen aber generationen- und stilübergreifend ein paar der wichtigsten Grundsätze des Rock &, Roll zusammen und machen aufgrund der Jugend und Frische der Darsteller gehörig Spaß.
Zum Beispiel der Song Rest In Peace. Hat man BLACK SABBATH jemals mit akustischer Leadgitarre gehört? Oder A Pinch Of Salt und der Titelsong Euphoria (sowieso ein wunderbarer Konterpart zum Bandnamen). Wann haben GRATEFUL DEAD zuletzt so spannend geklungen?
Ja, die untoten Männer von DEAD MAN sind wohl unverbesserliche Hippies des 21. Jahrhunderts, aber für 50 Minuten schöne Musik reicht es allemal. Das bezaubernd eindimensionale Gitarrensolo im Eröffnungslied Today beweist es.
Wer sich eine Mischung aus Psychedelic, Country-Folk und Stoner Rock vorstellen kann, wer keine Angst vor einer vereinzelten Lap Steel, Geige oder Flöte hat, greift bei den jungen Schweden bitteschön zu.
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