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| From The Inside, Frontiers Records, 2004 |
| Danny Vaughn |
Lead & Background Vocals, Acoustic Guitars, Additional Electric Guitars |
| JM Scattolin |
Rhythm & Lead Guitars |
| Masayoshi Yamasuka |
Drums |
| Joachin Cannaiulo |
Drums |
| Fabrizio V.Zee Grossi |
Bass & Keyboards |
| Francis Benitez |
Background Vocals |
| Produziert von: Fabrizio V.Zee Grossi |
Länge: 47 Min 45 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Nothing At All | 8. Blessing In Disguise |
| 2. Suddenly | 9. Is Anybody Watching Me? |
| 3. Fight For Love | 10. Always |
| 4. Losing Game | 11. Beautiful Goodbye |
| 5. Damn | Bonus Multimedia Tracks: |
| 6. Stop | Nothing At All (Video) |
| 7. Relentless | Danny Vaughn Interview |
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Es ist schon blöd, wenn eine Melodic Rock Band ihr Debut ausgerechnet im Jahr 1991 auf den Markt wirft. "Nevermind" von NIRVANA kam im gleichen Jahr auf die Menschheit hernieder, für Schönklang a la Danny Vaughn & Co. war so gar nicht mehr die richtige Zeit. Und so gingen TYKETTO den Gang vieler Bands Anfang der Neunziger. Schöne Musik, tadellose Musiker, eigentlich mehrheitsfähige Radiosounds und knackiger Hardrock und kein Mensch interessierte sich dafür. Außerhalb der kleinen und treuen Fangemeinde konnte die Band nie die Salami vom Teller ziehen und deswegen war für Vaughn 1995 nach der zweiten Platte "Strenght In Numbers" Schluss. Solo hat er gleich gar nichts bewegt, seine vier CDs gingen trotz Mitwirkung seiner alten Bandkumpels Jaimie Scott und Michael Arbeeny unter, TYKETTO dümpelte mit Steve Augeri (jetzt bei JOURNEY) bis zur Auflösung vor sich hin und letztlich war es zu erwarten, dass TYKETTO sich irgendwann wiedervereinen, was sie 2000 auch getan haben und bis heute immer wieder durch die Lande ziehen. CDs sind daraus bisher nicht entstanden.
Jetzt hat sich Danny Vaughn dem Projekt FROM THE INSIDE als Sänger angeschlossen und die gleichnamige CD ist etwa dort gelandet, wo TYKETTO 1991 begonnen haben.
Es ist schon blöd, wenn eine Melodic Rock Band ihr Debut ausgerechnet im Jahr 2004 auf den Markt wirft. In einem Jahr, in dem die Plattenverkäufe überall auf Tiefstpunkte sinken - in einem Jahr, in dem in den ersten 7 Monaten ungefähr zwei Dutzend Melodic Bands ähnliches versucht haben - in einem Jahr, in dem nicht mal der FC Bayern Meister wurde und profilneurotische Politiker anstatt der Wahrheit Hartz 4 verkünden. Denkbar ungünstig.
FROM THE INSIDE ist ein Baby von Produzent Maurizio Grossi, der als Bassist und Songwriter seit vielen Jahren im AOR-Sektor tätig ist. Erst neulich hat er die schauerliche "Over The Edge" CD von Mickey Thomas (ex STARSHIP) produziert. Dem wehrlosen Berichterstatter läuft es eiseskalt den Rücken hinunter angesichts der möglichen Grausamkeiten.
Aber es kommt zum Glück anders.
Selbstverständlich darf man weder von Grossi noch von seinem angeheuerten Sangeskünstler großartige progressive Innovationen erwarten - wir befinden uns tief in den Achtzigern. Selbstverständlich beschränkt sich der Härtegrad der Platte auf den von vergleichbaren Bands wie zum Beispiel FOREIGNER oder den genannten JOURNEY. Aber ganz fiese Schmonzetten sind auch nicht zu vermelden. Natürlich ist das eine und andere Keyboardarrangement etwas arg zuckrig ausgefallen, selbstredend kommen Balladen wie der Rausschmeißer Beautiful Goodbye beim Anhänger härterer Töne sofort in den Restmülleimer und ohne Zweifel verfallen Fans von hyperaktiver Kopfsockenzappelzhillipmusik spätestens bei der dritten Nummer in Agonie. Aber insgesamt ist "From The Inside" eine hervorragend gemachte AOR-Mainstreamscheibe mit einigen höchst hitverdächtigen Nummern und straighten Rocksongs. So ist beispielsweise Stop ein perfekter Autobahnsong. Geht gut ab und nervt nicht.
Es ist schon blöd, wenn eine Melodic Rock Band ihr Debut ausgerechnet im Jahr 2004 oder 1991 auf den Markt wirft...
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