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| Big Money, Frontiers, 2011 |
| James Christian |
Vocals |
| Jimi Bell |
Guitars |
| BJ Zampa |
Drums |
| Chris McCarvill |
Bass |
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Länge: 49 Min 18 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Big Money | 7. The Next Time I Hold You |
| 2. One Man Down | 8. Run For Your Life |
| 3. First To Cry | 9. Hologram |
| 4. Searchin' | 10. Seven |
| 5. Someday When | 11. Once Twice |
| 6. Livin' In A Dream World | 12. Blood |
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Alte Hasen im Biz sind's, die wieder mal von sich hören lassen, das gute Oberhaus. Diesmal steht wieder einmal Melodic Rock zur Abstimmung, und tatsächlich geht das wohl mit 2/3 Mehrheit durch. Wie schon bei der vorigen Besprechung, die man eigentlich nahtlos unter Umbenennung hier benutzen könnte, gibt es zwar Grund zu meckern, aber letztlich liegt das in der Sache Melodic Rock begraben. Heißt?
Ein Brüller von James: "Money - yeah!", und los geht's mit Big Money, ein Breitwandrocker mit stampf-es-in-den-Boden Qualität und Nudelsolo. Christian klingt wie Gary Cherrone von EXTREME, wenngleich die Band nicht ganz so klingt … Aber fett produziert, und angemessen verwaschen, damit kein AORler von den bösen Riffs fällt, geht das gut durch. One Man Down beginnt langsam und melancholisch, BAD CO könnten den Song in einem ihrer lyrischen Momente geschrieben haben, und erinnert textlich an alte Freunde, die nicht mehr sind. Es folgt eine grandiose Riffstapelei, sogar G'N'R's Welcome … in the jungle wird erwähnt. 3 geht mit seinem gewaltigen Chorus noch durch, aber zeigt die Schwäche und Stärke des Albums zugleich auf.
Danach wird's medioker. First to cry, Someday When, Hologramm - alles nix besonderes, wühlen in alten Perückenkisten tut es hier, das Oberhaus. Searchin und Living In A Dream haben etwas mehr Biss, The Next Time ist ballatrist; Seven rockt, hat NIGHT RANGER Anmutung und geht gut ab. Once Twice tut nicht weh ob des guten Refrains, und Blood schlägt zum Abschluss nochmal in die Hard Rock Kerbe
Eigentlich nicht wirklich schlecht, obwohl stellenweise eben schon etwas abgeschmackt. Und eine Scheißproduktion, mit Verlaub, die klar wie Erbsensuppe ist. Eigentlich verkaufen HoL sich unter Wert - da sind im Riffbrei schon gute Riffs versteckt, aber um der lieben Harmonie Willen sind die so produziert, dass man schon genauestens suchen muss, um sie zu hören. Das verdirbt den Spaß. Das ganze knackig auf die CD gebracht, und man hätte eine wirklich Perle - aber eben keinen Melodic Rock mehr. Die Stärke des Albums - seine Melodiesüchtigkeit - ist eben auch seine Schwäche - bloß keine Kanten. Also, Rocker, sei vorsichtig! AORler - zugreifen - if you wanna take a walk on the wild side.
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