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| Rant, Repertoire/Papillon Records, 2001 |
| Ian Hunter |
Vocals, Keyboards, Harmonica, Acoustic Guitar, Piano, Bass |
| Steve Holley |
Drums, Percussion |
| Robbie Alter |
Piano, Backing Vocals, Lead Guitar |
| Andy York |
Acoustic & Electric Guitars, Bass, Background Vocals, Harmonium, Loops, E-Piano, Groovebox, Chamberlains, Autoharp, Organ, Zither, Mandoguitar, Keyboards, Mandolin |
| Dane Clark |
Drums |
| John Conte |
Bass, Upright Bass |
| Rich Pagano |
Marching Snares, Background Vocals, Bongos, Drums |
| Tommy Mandel |
Organ, Loops, Keyboards |
| Mickey Curry |
Drums |
| James Mastro |
Six-String Fuzz Bass, Mandolin, Slide Guitar, Electric 12-String Guitar |
| Doug Petty |
Organ, Piano, Keyboards |
| Rick Tedesco |
Guitars, Backing Vocals, Chamberlain |
| Jesse Peterson |
Backing Vocals |
| Lisa Ronson |
Backing Vocals |
| Willie Nile |
Backing Vocals |
| Produziert von: Andy York & Ian Hunter |
Länge: 56 Min 40 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Ripoff | 7. Wash Us Away |
| 2. Good Samaritan | 8. Morons |
| 3. Death Of A Nation | 9. Soap'N'Water |
| 4. Purgatory | 10. Knees Of My Heart |
| 5. American Spy | 11. No One |
| 6. Dead Man Walkin' (EastEnders) | 12. Still Love Rock And Roll |
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Ian Hunter ist einer der Rocker, die eine absolute Sonderstellung in meiner Sammlung einnehmen. Egal was er jemals gemacht hat, es hat mir (fast) immer gefallen. Glam Rock mit MOTT THE HOOPLE, straighten (Roots) Rock in den späten Siebzigern, das geniale Album "You're Never Alone With A Schizophrenic", sein phantastischer Auftritt im Rockpalast, die großartige Doppel-LP "Welcome To The Club", wunderschöne Balladen, sogar seine Versuche mit Synthesizern und seine letzten Alben wie "The Artful Dodger" von 1997, ich nahm und nehme ihm alles ab. Es macht nichts, dass er nicht der größte Sänger und Instrumentalist aller Zeiten ist. It's the song, not the singer.
Mit gut eineinhalbjähriger Verspätung kommt nun endlich sein letztes Werk "Rant" in den deutschen Vertrieb. Zeit wird's!
Erstmals seit 1993 scheint es, dass Ian den Tod seines Partners Mick Ronson verarbeitet hat. Oder besser, er macht wieder Musik, die er auch mit Mick zusammen so gemacht hätte. "Rant" ist so etwas wie die Rückkehr zu alten Qualitäten, gemischt mit modernen, zeitgemäßen Sounds und Songs.
Der Geschichtenerzähler Ian klingt frisch, spannend und gut drauf. Allerdings auch tiefgründiger, vielleicht resignierter, auf jeden Fall lebt er im Hier und Jetzt. Wer Songs wie Death Of A Nation schreibt, weiß wovon er spricht.
Die 12 Songs sind homogen produziert, Balladen und rockige Stücke wechseln sich ab, es gibt keine Brüche im Ablauf und die (wechselnden) Bandmitglieder sind ohne Fehl und Tadel.
Seit 1975 lebt Ian in den USA. Aber er wird immer Engländer bleiben. Zeilen wie "England's such a ripoff" aus Ripoff, oder American Spy beweisen es. Ripoff hat außerdem das Zeug zu einem Hunter-Klassiker. Toller Chorus.
Mit Good Samaritan und dem funkigen Purgatory muss man sich etwas Zeit lassen, aber irgendwann setzen sich die Dinger im Kopf fest. Und American Spy ist, trotz heftiger Eigenzitate (u. a. Once Bitten Twice Shy) ein Killer. Robbie Alter liefert dabei eine gewaltige Gitarre ab. Inspired by Mick und der ist nicht der schlechteste Ideengeber.
Wash Us Away erinnert an beste Zeiten eines John Mellencamp oder Steve Earle. Mandoline, Zither und ein packend gesungener Text verursachen Gänsehaut. Das entschädigt für das langweilige Dead Man Walkin' absolut ausreichend. Auch Morons könnte einer alten Platte entsprungen sein. Eine opulente und abwechslungsreiche, typische Hunter-Nummer.
Und zum Schluss gibt's den fälligen Fetzer. Still Love Rock And Roll. Ich auch! Thanks Ian.
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