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| Keith Urban, Capitol Records Nashville, 1999 |
| Keith Urban |
Vocals, Guitars, Banjo |
| Chris McHugh |
Drums |
| Glen Worf |
Bass |
| Matt Rollings |
Keyboards |
| Aubry Haynie |
Fiddle |
| Biff Watson |
Acoustic Guitar |
| u.v.a. |
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| Produziert von: Matt Rollings & Keith Urban |
Länge: 46 Min 59 Sek |
Medium: CD |
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| 1. It's A Love Thing | 7. You're The Only One |
| 2. Where The Blacktop Ends | 8. If You Wanna Stay |
| 3. But For The Grace Of God | 9. Don't Shut Me Out |
| 4. Your Everything | 10. Out On My Own |
| 5. I Wanna Be Your Man (Forever) | 11. Rollercoaster |
| 6. A Little Luck Of Your Own | 12. I Thought You Knew |
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Eine Frage, die mich schon lange bewegt, ist folgende: Wie würde mein perfektes New-Country-Album aussehen? Welche Voraussetzungen müssten geschaffen sein, um ein Werk zu produzieren, das kommerziell, aber auch in qualitativer Hinsicht höchsten Ansprüchen standhalten kann?
Zunächst suche man sich einen optisch attraktiven Künstler, der eine recht gute Stimme besitzen sollte. Ideal wäre, wenn er Instrumente spielen könnte, noch besser, wenn er dazu auch noch kompositorisches Talent in sich birgt.
Man gebe ihm Zeit, einiges an Spielraum, um sich frei zu entfalten, und stelle ihm teilweise erfahrene Co-Writer an die Seite.
Das Ergebnis ergänze man durch ein paar, gut bedachte Fremdkompositionen, so dass eine wohl dosierte Mischung aus peppigen, modernen Uptemponummern und schönen Balladen entsteht, ohne aber auch traditionelle Elemente außer Acht zu lassen.
Zur Einspielung der CD nehme man das Non-Plus-Ultra der Nashville-Studio-Szene und einen gestandenen Musiker als Produzenten.
Unter Abwägung aller Dinge, gelange ich immer wieder an ein Album in meiner Sammlung, nämlich das von Keith Urban.
In Neuseeland geboren, in Australien aufgewachsen, lernt er als siebenjähriger Bub Gitarre zu spielen, beeinflusst durch Songs von Künstlern wie Dolly Parton und Don Williams.
Seine Gitarrenspieltechnik prägen DIRE STRAITS-Frontmann Mark Knopfler und FLEETWOOD MACs Lindsey Buckingham.
Schon früh ist ihm, trotz erster Erfolge in Down Under, klar, dass sein Weg nach Amerika führen wird. Nach einigen Zwischentrips Ende der Achtziger, einer ersten CD mit einer Band, namens The Ranch, und ersten Gastauftritten als Gitarrist auf Werken von Garth Brooks und den DIXIE CHICKS, ist es 1999 endlich soweit. Keith veröffentlicht sein erstes Soloalbum, das er als Opener von Stars wie Dwight Yoakam und Tim McGraw/Faith Hill, aber auch schon bald als Headliner dem Publikum vorstellt.
Höhepunkte für mich, in einer durchweg auf hohem Niveau stehenden CD, sind das Gute-Laune-Stück It's A Love Thing, But For The Grace Of God (tolle Performance dieses Liedes auch bei der Abschlussfeier der Paralympics in Sidney), das mich ein wenig an den Siebziger-Jahre-Hit Seasons In The Sun von Terry Jacks erinnert oder das cool-relaxte A Little Luck Of Your Own.
Eine Kostprobe seiner Fingerfertigkeit auf der Gitarre liefert er beim groovenden Instrumental Rollercoaster.
Keith Urban, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wird die Erfolgsleiter emporklettern und schon bald zu den nicht mehr wegzudenkenden Größen in Nashville's New-Country-Szene gehören.
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