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| Picnic on the moon, Strange Ways Musikverlag, 2003 |
| Anke Hachfeld | Gesang, Percussions, Programming |
| Maaf Kirchner |
Synthesizer, Percussions, Beats, Elfenflügel, Programming |
| Gäste | |
| Moeh | Bass |
| Henning Rümenapp | Gitarre |
| Jan Klemm | Additional Beats |
| Bando | Ölfässer |
| Roger Ludvigson | Additional Beats and Sounds |
| Leih-wei | Kindergesang |
| B. Deutung | Celli and Strings |
| Produziert von: B. Deutung |
Länge: 53 Min 24 Sek / 48 Min 11 Sek |
Medium: Do-CD |
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| Picnic on the moon | |
| 1. In the name of | 7. Top secret |
| 2. Sense of being | 8. Short suts |
| 3. Arabesque | 9. Bommerloo |
| 4. Yellow fish | 10. Epilog (live) |
| 5. Picnic on the moon | 11. Sense of being (Video track) |
| 6. Herz | |
| Picnic on the moon - The Remixes | |
| 1. Sense of being (Moonwalk Remix by Bobok) |
5. Bommerloo (Knietief im Schnee Remix by Vincet Wilkie) |
| 2. In the name of... (Der dritte Raum Remix by Der Dritte Raum) |
6. Sense of being (11th September edit by Bobok) |
| 3. Short cuts (Serie Noir Remix by Bobok) |
7. In the name of... (God's bow Remix by Krystof P.) |
| 4. In the name of... (Trigger trax Remix, add. Production by Hayo Panarinfo &
Graham Laybourne) |
8. Short cuts (Stardust Remix by Bobok) |
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Da kann mir einer erzählen was er will, "Picnic on the moon" war sicher keine leichte Geburt für MILA MAR. Da verlassen
Katrin Bleischer und Soan Meyer, für Außenstehende etwas überraschend, die Band, die in der Vergangenheit einen nicht
unwesentlichen kreativen Input lieferten. Zudem galt es einen würdigen Nachfolger für die hervorragenden Alben "Nova"
und "Elfensex" abzuliefern. Nein, Anke Hachfeld und Maaf Kirchner, die MILA MAR als Duo weiterführen, waren um diese
herausfordernde Aufgabe wahrlich nicht zu beneiden.
Um es einmal vorsichtig auszudrücken: MILA MAR haben sich zumindest achtbar aus der Affäre gezogen. Einen weiteren
absoluten Überflieger zu erwarten, wäre vermessen gewesen, zudem benötigen MILA MAR-Alben immer eine gewisse Zeit zum
Reifen, so dass eine 'Beurteilung' des Albums zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr als eine erste Momentaufnahme sein
kann.
"Picnic on the moon" ist typisch MILA MAR, was vor allem wieder einmal an der phantastischen Gesangsleistung von Anke
Hachfeld festzumachen ist, und erfreulicherweise doch kein Abklatsch der vorhergegangen Alben.
Die filigrane Leichtigkeit des Pop, die "Elfensex" über weite Strecken prägte, ist tendenziell einer etwas
schwermütigeren Stimmung gewichen. Dennoch enthält das Album einige Songs wie Sense of being oder In the name
of, die man durchaus als Weiterführung des Vorgänger-Albums interpretieren kann. Auch wenn diese Werke für den
Geschmack der breiten Masse eine echte Herausforderung darstellen, so könnten sie doch für den einen oder anderen der
leichteste Weg sein um Zugang zu MILA MAR zu finden.
Bei Kompositionen wie Short cuts oder Yellow fish drängt sich wieder einmal der Vergleich zu Kate Bush in
ihren experimentellen Momenten auf.
Dafür kommen "Nova"-Fans bei dem orientalisch angehauchten Arabesque und dem mystischen Epilog voll auf
ihre Kosten.
Aber, auch das soll nicht verschwiegen werden, es haben sich vor allem gegen Ende des Albums einige seltsame
Kompositionen eingeschlichen. Top secret geht fast schon als Chanson durch und der Sinn der abschließenden
Soundcollage Nach elf im Wald will sich mir nicht ganz erschließen.
Auch wenn "Picnic on the moon" nicht ganz an die bisherigen MILA MAR-Veröffentlichungen heranreicht, so ist es doch ein
gutes Album auf dem es viel zu entdecken gibt.
Keinen Gefallen haben MILA MAR sich und ihrem Publikum allerdings mit der Remix-Bonus-CD gemacht. Stumpfe, einfallslose
Endlos-Tekkno-Beats und Loops kriegen auch die beste Komposition klein.
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