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Nine Days Wonder:Shake My Life |
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Auf der Suche nach der Band NINE DAYS WONDER im Web kann man sein blaues Wunder erleben. Zuerst gibt es da die deutsche Uralt-Combo aus den späten Sechzigern. Dann haben wir noch die japanischen Wonder-Rocker und zwei amerikanische Bands aus Detroit und Oregon. Ich will mich hier mit der im Jahre 1998 gegründeten Band aus Neuffen näher befassen. Deutsche Bands erfahren in der heutigen Zeit kaum Unterstützung durch die Musik-Medien. Ausgenommen es handelt sich um Hip-Schrott oder irgendein frühpubertäres Teenie-Gehopse. Auffällig ist zunächst Sängerin MARINO ADORNETTO. Ihre, so gar nicht nach Deutsch-Rock klingende, Stimme erinnert an AMANDA MARSHALL. Marina kann sowohl sanft schnurren, wie auch kräftig fauchen. Die Entdeckung für mich. Passend zur ausgezeichneten Stimme Marina's sind die wohldurchdachten instrumentalen Arrangements der Band. NORBERT HAHN und THOMAS BUCK spielen ihre elektrischen und akustischen Gitarren sehr sauber und gut abgestimmt. Die Gitarren klingen einfach gut. TIMO HIRN bedient seinen Bass sehr variantenreich. Mit einem Schuß Funk und dem richtigen Groove. Mir scheint, der gute Timo kommt aus der Jazz-Ecke. ALEXANDER LAYH gibt den Songs mit seinen fetten Drums den letzten Schliff. Da gibt es kein Zugekleistere durch übermächtige Keyboards. Der Sound bleibt zu jeder Zeit durchsichtig. Nach den guten handwerklichen Voraussetzungen schauen wir mal, wie es mit der Qualität der Songs aussieht. Just The Wind ist nicht weniger melodisch und hier klingt die Band, wie schon erwähnt, etwas nach Amanda Marshall. NINE DAYS WONDER präsentieren auf ihrem Erstling "Shake My Life" ausgesprochen harmonischen Mainstream Rock, veredelt mit feinen Modern Rock Zutaten. Klang und Produkion sind sehr gut. Joachim Domrath, (Impressum, Artikelliste), 13.06.2002 |
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