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CD-Review:
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Die Iron Eagles heben wieder ab. Ein Unterschied zu den bisher veröffentlichen Alben fällt bereits nach dem ersten Hören auf. "Black Sun" ist wesentlich abwechslungsreicher als seine Vorgänger. Zwar dreht sich ein Großteil der Texte wieder um den Kampf "Gut gegen Böse", in dessen Mittelpunkt erneut die Adler (Iron Eagles) als Synonym für das Gute und die Stärke stehen. Unter den dreizehn Stücken befindet sich, meiner Meinung nach, kein einziger Ausfall. Zudem sind mit den Midtempostücken Magic Eye und Silence zwei echte Sahnehäubchen mit Hitpotential auf der Scheibe vertreten. Aufgenommen wurde der Silberling unter der Regie von Mat Sinner und Achim Köhler, im bewährten House of Music-Studio, in dem schon die vorherigen Produktionen entstanden sind. Zusätzlich nutzte man einen 14-tägigen Besuch im Sonic Ranch Studio in El Paso/Texas, um das vorhandene Material in aller Ruhe und Abgeschiedenheit mischen zu lassen. Eine so starke Veröffentlichung hätte ich, ehrlich gesagt, von den Esslingern nicht erwartet.
Frank - Harry - Hameister , (Artikelliste), 10.06.2002
Wahrlich keine leichte Aufgabe für PRIMAL FEAR einen adäquaten Nachfolger des Erfolgsalbums "Nuclear fire" zu präsentieren. Kläuschen sollte recht behalten. Schon nach den ersten Durchläufen besteht kein Zweifel: "Black sun" übertrifft sogar noch das von mir so hoch geschätzte "Nuclear fire"-Album. "Black sun" ist mit Abstand das bislang extremste PRIMAL FEAR-Album. Auffällig ist, dass sich verstärkt leicht thrashige Gitarrenriffs in einigen der Kompositionen wiederfinden. Fear und der Rausschmeißer Controled sind definitiv die härtesten Nummern, die die Band bisher aufgenommen hat und werden von beeindruckendem Highspeed-Drumming getragen. Genau anders herum verhält es sich, bei den vordergründig eher melodischen Nummern wie Magic eye oder Silence. Diese Nummern leben zwar von ihren eingängigen Refrains, aber Vorsicht: Auch hier hat die Band einige scharfe 'Hallo wach!-Riffs' eingebaut, die aufhorchen lassen. Zudem tritt zumindest bei mir auch noch das Number of the beast-Syndrom auf. Fragt bitte nicht nach meinem Lieblingssong auf "Black sun", und wenn ihr trotzdem darauf besteht, dann seid euch gewiss, dass ihr fast jedes Mal eine andere Antwort erhalten werdet. So ziemlich jeder der zwölf Tracks - ich erlaube mir das Intro Countdown to insanity und den sich direkt anschließenden Titeltrack zusammen zu fassen - kommt dafür in Frage, neben den bereits erwähnten vor allem Light years from home, We go down und Mind machine, bei dem sich Mat Sinner und Ralf Scheepers die Leadvocals teilen. Mit "Black sun" erfinden PRIMAL FEAR den melodischen Power-Metal zwar nicht neu, aber sie heben diese Musik auf ein neues Qualitätslevel, aufregender und abwechslungsreicher als je zuvor. Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 10.06.2002
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