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| I Feel Like Playing,Eagle Rock (edel), 2010 |
| Ron Wood |
Lead Vocals, Guitars, Bass, Keyboards, Harp |
| Slash, Bob Rock, Waddy Wachtel, Billy Gibbons |
Guitars |
| Flea, Darryl Jones, Rick Rosas |
Bass |
| Ian McLagan, Ivan Neville |
Keyboards |
| Jim Keltner, Steve Ferrone |
Drums |
| Saranella Bell, Kevin Gibbs, Skip McDonald, Blondie Chaplin, Bernard Fowler, Bobby Womack |
Background Vocals |
| Produziert von: Ron Wood |
Länge: 57 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Why You Wanna Go And Do A Thing Like That | 7. Spoonful |
| 2. Sweetness My Weakness | 8. I Don't Think So |
| 3. Lucky Man | 9. 100% |
| 4. I Gotta See | 10. Fancy Pants |
| 5. Thing About You | 11. Tell Me Something |
| 6. Catch You | 12. Forever |
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Ronnie Wood, ewiger Zweiter und Youngster in der allseits bekannten Altherrenkapelle der Nicht-Moos-Ansetzer wagt sich aufs glatte Parkett und legt eine – wieder mal eine – CD vor. Die letzten "Slide On This" und "Not For Beginners" rauschten irgendwie so an mir vorbei, obwohl das ehemalige Mitglied der FACES schon ab und zu kräftig abrockte; aber das allein reicht dann auch nicht.
Ich denke, die Rezeption dieser jetzt vorliegenden Platte wird mit der Erwartungshaltung und gegebenenfalls der Hoffnung der Hörer zu tun haben. Ich für meinen Teil hoffe ja immer auf die beste CD die die STONES in den letzten 15 Jahren nicht gemacht haben, insbesondere was den rockigen Teil angeht. Braucht wer heute von einem STONES-Mitglied noch eine Ballade? Braucht wer heute von einem STONES-Mitglied noch irgendetwas?
Dementsprechend sind die ersten fünf Tracks für mich eine Enttäuschung; und selbst wenn ich meine Erwartungshaltung hintan stelle, und die Songs so wie sie sind beurteile, wird das nicht viel besser. Zuerst dachte ich ja "Hoppsala, hast du da eine Randy Newmann Platte eingelegt?" Woods Stimme klingt insbesondere auf den ersten Tracks sehr nach Newman, was aber nicht weiter schlimm wäre – nur leider hat er nicht ganz dessen Songwriterqualitäten. Nett sind die, die Songs, plätscher-plätscher, Pop und Reggae und auch ein bisschen heftiger Rock, eingespielt mit den Größen der Szene – und Ronnie rief, und alle kamen. Und so geht es weiter, bis endlich – Track fünef, Thing About You. Auf diesem dann doch noch rockenden Ding geben Ronnie und Billy ZZ TOPs Gibbons eine Lehrstunde in Sachen Double Lead. Wenn doch alles, was man auf diesem Gebiet so hört, so wunderbar eng verzahnt wäre wie das hier, wenn sich alle Double-Leader so die Bälle zuwerfen, auffangen, weiterdrehen und zurückwerfen würden… ja, dann wäre die Welt ein Tal voller Wünschelruten Asche zu Commander Laurie Wisefields Zeiten. Sehr gut, das hier, und gerne immer wieder.
Doch damit nicht genug, nach der weichgespülten Version seines STONES "Black And Blue" Beitrags Hey Negrita (heißt hier Catch You) kommt der nächste Hammer, der gute alte, durch CREAM bekannt gewordene Willie-Dixon-Song Spoonful. Diesmal mit Slash an der zweiten Lead, hat das hier ähnliche Qualitäten wie That Thing… und wird als rockiger Blues wiederbelebt. Davon auch gerne noch ein Löffelchen.
In I Don't Think So kommt Ronnie uns dann als der fleischgewordene Richards in diesem STONES-Rocker, und der darauf folgenden Voodoo-Rocker mit Southern Feel 100% ist genau das – einhundert Prozent. Ein weiterer Double Lead Exchange mit Herrn Slash in dem typisch englischen Ditty (Liedchen) My Pants, und ein etwas lahmer Shuffle Tell Me Something - bei dem man mit diesem Gefühl zurückbleibt, folgen.
Zum Abschluss dann Forever , ein Song mit einem halben Bluesriff, einem sehr schönen und überraschenden Refrain.
Braucht wer heute von einem STONES-Mitglied noch irgendetwas? Die etwas größere Hälfte(!) der CD ist gut bis sehr gut, und könnte den Kauf lohnen. Aus dem Häuschen bin ich wegen That Thing… und Spoonful - I am not sure I feel like buying.
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