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| 25 To Life, SPV/Steamhammer, 2000 |
| Angry Anderson |
Vocals |
| Pete Wells |
Slide Guitar |
| Rob Riley |
Guitar |
| Steve King |
Bass |
| Paul Demarco |
Drums |
| Produziert von: Rainer Hänsel |
Länge: 86 Min 42 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1: | |
| 1. Outta This Place | 6. Rock'N'Roll Is King |
| 2. Bad Boy For Love | 7. Rock'N'Roll Outlaw |
| 3. Assault And Battery | 8. We Can't Be Beaten |
| 4. Tramp | 9. Astra Walley |
| 5. Butcher And Fast Eddy | |
| CD 2: | |
| 1. Scarred For Life | 5. One Of The Boys |
| 2. Remedy | 6. Nice Boys (Don't Play Rock'N'Roll) |
| 3. Juice On The Loose | 7. Manzil Madness |
| 4. Who's Got The Cash | 8. Suicide City |
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Nach längerer Zeit mal wieder eine Live-CD die mich richtig mitreisst. Live steht hier übrigens für live. Da hat keiner mehr im Studio rumgefummelt.
Hübscher sind die Herrschaften allerdings nicht geworden. Aber auch nicht weniger rotzig. Ich bin überrascht, es klingt nicht sehr heavy, eher stark R&B beeinflusst.
Angry Anderson kräht genau wie vor über 20 Jahren, die Slide von Pete Wells ist nicht mehr ganz so dominierend wie auf den ersten beiden Platten (dafür gezielt und sauber), der Bass hat nur eine Saite, der Drummer macht andauernd krach-bumm und der Gitarrist Bob Riley sieht aus wie aus einem Film (mehr so Horror) und spielt Boogie. Was will man mehr.
Die Songs sind natürlich das komplette Best-Of-Programm. Die ersten drei Platten und ansonsten nicht viel (ich hatte mich damals schon nach der zweiten ausgeklinkt).
Assault And Battery und Tramp sind mir etwas zu hektisch. Das wird aber postwendend vom Butcher And Fast Eddie 8 Minuten lang ausgeglichen und Rock'n'Roll Is King. Interessant ist: nach einigen Nummern wird der Sound etwas besser. Live, wie gesagt.
We Can't Be Beaten ist eine der wenigen etwas anderen Nummern. Fast schon, ähm, poppig...? Nicht wirklich natürlich. Aber der "Ausrutscher" wird sogleich von Astra Walley plattgemacht. Ich hab mich schon immer gewundert, wie man in so einem Affenzahn gut 4 Minuten Boogie spielen kann ohne Schüttellähmung zu kriegen. Einmal verschrubbt sich der Gitarrist. Ha, ich hab's genau gehört.
Scarred For Life hat mir noch nie gefallen, auch hier nicht. Es rockt zwar recht schweinisch, aber mir ist die Nummer unsympatisch.
Juice On The Loose und Who's Got The Cash rocken und bluesen total angenehm in normaler Geschwindigkeit (obwohl da einige schräge Töne auftauchen, no overdubs).
Die letzten 4 Nummern sind dann wieder alte Kracher. Immer auf die 12. One Of The Boys (was für falsches Background-Gegröhle), Nice Boys (6 Minuten plus 3 Minuten Zugabengebrüll), Manzil Madness und Suicide City (8 Minuten).
Nachteil: Man hätte aus der Doppel-CD auch eine einzelne Scheibe machen können. Insgesamt 87 Minuten. Eine Nummer und relativ lange Pausen weglassen und schon hätte es gepasst. Aber dafür hat man offensichtlich das ganze Wacken-Konzert. Und der Preis stimmt mit ca. 30 Mark auch.
Und was mir wirklich stinkt: ROSE TATTOO haben sich schon letztes Jahr ins Vorprogramm der Blöhden Onkelz packen lassen. Und sie müssen den Faschos (jawohl!) auch noch einen "Special Thank" widmen. Vielleicht wissen sie's als Australier einfach nicht, aber irgendwer bei SPV könnte es ihnen ja sagen.
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