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Russell Smith:

The End Is Not In Sight

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Muscle Shoals Records
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Bärchen Records
Unser Disclaimer
The End Is Not In Sight
The End Is Not In Sight, Muscle Shoals Records, 2001
Russell Smith Vocals
Jeff King, Kelvin Holly, Danny Flowers Electric Guitar
Mac McAnally, Michael Noble, Will McFarlane, Walt Aldridge, James LeBlanc Acoustic Guitar
David Hood Bass
Roger Guth, Darryl Burgess, Marcus Pope, Dennis Holt Drums
Bob Patin, Clayton Ivy, Spooner Oldham, James Hooker, Tommy Patterson Keyboards
Jimmy Hall, Danny Flowers Harmonica
Wayne Bridge Steel Guitar
Karl Kaplin Steel Guitar, Fiddle, Accordion
Scooter Muse Banjo
Mickey Buckins, Jimmy Nutt, Rodney Hall Percussion
James LeBlanc, Bobby Whitlock, Danny Flowers, Cindy Walker, Marie Lewey, Carla Russell, Lenny LeBlanc Background Vocals
Produziert von: Russell Smith, Rodney & Mark Hall Länge: 49 Min 05 Sek Medium: CD
1. Old School (4:01)8. What I Learned From Loving You (3:29)
2. The King Is In His Castle (3:03)9. Heartbeat In The Darkness (3:34)
3. The Road (3:52)10. Third Rate Romance (3:40)
4. Walk These Hills (4:02)11. Jesse (3:49)
5. Look Heart, No Hands (3:15)12. Keep It Between The Lines (4:13)
6. Don't Go To Strangers (4:43)13. The End Is Not In Sight (3:37)
7. We've Gettin' Outta Here (3:05)

Man stelle sich folgendes vor:
Ein lauer Sommerabend, ein schönes Südstaatenanwesen mit entsprechender Villa (ungefähr so wie auf dem Debütcover von Dickey Betts & Great Southern), eine lockere Party, zugegen viele Musiker wie J.J. Cale, Bruce Hornsby & The Range, Bob Seger & Silver Bullet Band, John Hiatt, Lenny McDaniel, Pirates Of The Mississippi, Pat Green und so weiter.
Bei kühlen Getränken und nettem Smalltalk entschließt man sich auf einer improvisierten Bühne in entspannter Atmosphäre ein wenig zu jammen.

Da auf einer guten Party attraktive Frauen nicht fehlen sollten, sind die Backgrounds auch schnell von hübschen dunkelhäutigen Damen besetzt. Das Mikro schnappt sich ein mit einer Reibeisenstimme ausgestatteter Sänger, namens Russell Smith, Insidern bisher bekannt als Frontmann einer Band, die sich AMAZING RHYTHM ACES nennt.
Irgendwo eine schöne Vorstellung, nicht wahr?

In der Realität liegt mir zwar ein Studioalbum dieses besagten Herrn Smith vor, eingespielt aber von nicht minderen Musikergrößen wie der Riege der legendären Muscle Shoals Studios (u.a. David Hood, der ja auch die ersten Gehversuche von Lynyrd Skynyrd begleitete).
Will man jedoch den Stil oder die möglichen Einflüsse umschreiben, kann man das fiktive Anfangsszenario schon guten Gewissens sinnbildlich übertragen.

Herausgekommen ist eine Art relaxter balladesker Südstaaten Rock (Old School, The King Is In His Castle, Walk These Hills, Look Heart, No Hands) mit einem Schuss Soul (Don't Go To Strangers, Heartbeat In The Darkness), ohne aber in Leblosigkeit oder Langeweile auszuufern, was durch peppige Nummern wie The Road, We've Gettin Outta Here, Jesse und dem herrlichen Gutelaunetitelstück The End Is Not In Sight garantiert ist.

Lehnen wir uns zurück und heben unser Glas darauf, dass das Ende von Russell Smiths schöpferischen Dasein noch lange nicht in Sicht sein möge!
Zu beziehen, wie immer, bei Bärchen Records.

Daniel Daus, (Impressum, Artikelliste), 01.09.2002

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