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| Louder, MTM Music/SPV, 2003 |
| Geir Rönning |
Lead & Background Vocals |
| Eric Somphan |
Drums |
| Sayit |
Guitars |
| Tommy Denander |
Guitars, Keyboards |
| Ulf "Ken" Sandin, Tony Franklin |
Bass |
| Chris Demming |
Background Vocals |
| Produziert von: Tommy Denander |
Länge: 47 Min 20 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Stand Up (4:01) | 7. Longing For Someone To Hold (4:55) |
| 2. The Queen (3:15) | 8. John Doe (4:16) |
| 3. That Ain't Me (4:27) | 9. Love Without Reason (3:42) |
| 4. A Love I Can't Handle (4:31) | 10. My Lonley Heart (3:31) |
| 5. Come Please Me, Completely (3:32) | 11. I May Be Hurt, But I'm Free (4:13) |
| 6. I Am King (3:33) | 12. Waiting For My Love (3:24) |
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Der Typ sieht aus wie 'ne XXL-Ausgabe von Ronaldo. Statt halt 'ner Lederpille am Fuß, mit 'ner Klampfe in der Hand.
Ob der gebürtige, nach Schweden ausgewanderte, Pole mit dem recht ungewöhnlichen Namen Sayit es allerdings mit seiner Musik in Gehaltskategorien des brasilianischen Ballkünstlers schaffen wird, wage ich in der heutigen Zeit dieses Business, wo nur noch chartkompatibler Einheitsbrei angesagt ist, zu bezweifeln. Fakt ist allerdings, dass ihn die Musik, laut selbstkritischer Aussage, vor dem Abrutschen auf die schiefe Bahn bewahrt und aus ihm einen zufriedenen und ausgefüllten Menschen gemacht hat. Ist doch immerhin auch schon was!
So veröffentlicht der Junge nun mittlerweile sein drittes Soloalbum mit ganz ordentlichem Rock und passt somit ganz gut in unser HoR.
(Was sollten wir auch mit einem polnischen Autoschieber anfangen? Red.)
Seine Entwicklung zum Profi-Gitarristen war relativ unkonventionell: Start in der Punk-Szene, danach Glam-Rock, schwedischer Pop, nach Anschaffung besseren Equipments Öffnung zum Melodic- und Heavy-Rock.
Der wohl entscheidende Moment in seiner Karriere ist die Bekanntschaft mit Tommy Denander (Ex-TOTO), der dieses Album produziert hat und die Verbindung zu Sänger Geir Rönning herstellte. Letztgenannter drückt der Scheibe mit breitgefächerter Stimme, in Sphären zwischen David Coverdale, Phil Lynott und Chris Thompson, einen nicht unerheblichen Stempel auf. Sayit's Gitarrenspiel, mal relaxt, mal mit gesunder Portion Aggressivität, passt ideal ins komplette Paket. Wermutstropfen sind eigentlich nur die zum Teil eingestreuten Synthesizereinlagen, die man sich hätte ersparen können.
Balladenhasser wird es freuen: Die Midtempozone wird nicht unterschritten, das Gaspedal bleibt in der Regel gedrückt.
Die CD ist mein Tipp für Freunde von WHITESNAKE, THIN LIZZY, MR. BIG, COMPANY OF SNAKES oder SURVIVOR (wegen der Keyboards).
Eigentlich klar die Baustelle eines sehr geliebten und geschätzten Kollegen von mir. Der winkte aber, auf Nachfrage von mir, sofort mit dem Kommentar "zu skandinavisch" ab, was immer er auch damit gemeint haben möge. Na ja, aus dem Kerl werde ich wohl nie schlau werden.
Aber egal, mir hat's gefallen, ich finde die Art der Musik "very british".
Für den, der sich über SAYIT selbst ein Urteil bilden möchte: VÖ war am 10.11.2003.
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