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| Breakthroughs In Modern Art, Superball Music, 2010 |
| Will Vokac |
Guitar |
| Alex Weinhardt |
Bass |
| Ben Schreiber |
Guitar, Keys |
| Benji Miller |
Drums |
| Daniel J. Francis |
Vocals, Guitar |
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Länge: 39 Min 56 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Bermuda Triangles | 06. Glaciar De Las Lágrimas |
| 02. A Live Nativity Scene | 07. Just Hey |
| 03. Built To Last | 08. Honestley, Really |
| 04. Say Matte | 09. Fish Milk |
| 05. Edie & The Marble Faun | 10. Smile Like A Switch |
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Puh, jetzt habe ich ja eigentlich schon eine beachtliche Ansammlung an CDs zu Hause, jedoch sagen mir Namen wie MINUS THE BEAR, MAPS AND ATLASES und AEREOGRAMME überhaupt nichts. Okay, also kurzerhand Myspace angesteuert und fündig geworden, damit ich wenigstens eine klitzekleine Idee von deren Schaffen bekomme. Denn diese Namen werden in meinem Infozettel der Promotion-Firma zu dem Release von SIX GALLERYs Album “Breakthroughs In Modern Art“ als Vergleich erwähnt. Dabei wurde mir dann auch bewusst, weshalb mir diese Namen unbekannt waren, denn musikalisch sind diese Bands in der Indie-Szene zu Hause und ich bin halt eher den progressiven Tönen zugeneigt. Allerdings schaue ich auch in letzter Zeit ganz gerne Mal über den Tellerrand und befasse mich auch mal mit anderen Klängen. Jedenfalls ist ein Vergleich zu diesen Formationen durchaus hörbar, soweit ich das von den paar Stücken auf deren Seiten beurteilen kann.
Gegründet haben sich die Jungs aus Ohio, USA als ursprünglich instrumentale Band im Jahr 2005, veröffentlichten 2 EPs und spielen nicht weniger als 100 Shows pro Jahr. Seit 2008 befindet sich im Line-Up nun auch mit Daniel Francis ein Sänger. SIX GALLERY brachten zunächst in Eigenregie das Album “Breakthroughs In Modern Art“ heraus, das jetzt im März 2010 über Superball Music erschienen ist.
Progressiver Postrock Sound – diese Worte springen mir geradezu in die Augen, denn das wollen die Jungs uns mit ihrer Musik bieten. Nun ja, diese Worte würde ich bei den Labelkollegen LONG DISTANCE CALLING und OCEANSIZE als zutreffend empfinden, jedoch hinterlassen diese Worte bei SIX GALLERY bei mir eher ein großes Fragezeichen. Warum? Alleine die Spielzeiten der einzelnen Songs, die sich zwischen 3 und 4 Minuten bewegen, sprechen dagegen. Desweiteren sind sie weniger verkopft als die zuvor erwähnten Bands. Dennoch ist eine gewisse Experimentierfreudigkeit in ihrer Musik zu vernehmen. Die Klangwelt geht gut ins Ohr und macht auch unheimlich Spaß. Sehr Beeindruckend ist z.B. das Gitarren-Tapping vom Will Vokac, das man sich auch in einem Video auf YouTube anschauen kann. Auch der Rest der Mannschaft versteht es zu überzeugen. Einzelne Songs hervorzuheben macht keinen Sinn, bis auf Smile Like A Switch, bei dem eine Spielzeit von fast 8 Minuten angegeben wird. Allerdings hat man da ganz schön gemogelt, denn nach 3 Minuten und 15 Sekunden ist erstmal Schluss bis es nach fast 2 Minuten stille mit einem verborgenen Track weiter geht.
Trotz der kleinen Kritikpunkte ist “Breakthrough In Modern Art“ ein kurzweiliger Silberling dessen Anschaffung es sich lohnt und für mich eine willkommene Abwechslung der sonst gehörten progressiven Töne! Wer sich über die Live-Qualität der Truppe ein Bild machen möchte hat im Mai die beste Gelegenheit dazu, Termine sind in unseren Tourdaten zu finden!
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