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| Tequila Gods, Silverhead Records, 2000 |
| Matt Skeletor |
Lead Vocals, Guitar |
| Andy Wenk |
Lead Guitar, Vocals |
| Thorben Gust |
Bass |
| Jan Polter |
Drums, Percussion |
| Gast: |
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| Hank Shermann (Mercyful Fate) |
Lead Guitar (Desperado) |
| Produziert von: Yenz Voigt Leonhart |
Länge: 48 Min 52 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Motör Run | 6. Temple Dog |
| 2. Silverstone | 7. Porno Generation |
| 3. 7 Bullets | 8. Black Eyed Baby |
| 4. Graveside | 9. Desperado |
| 5. Snake Woman | 10. One Step Closer To Hell |
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Kiez-Brüder, Rabauken, Krawallmacher, vermutlich auch noch St. Pauli-Fans, Whiskey- und Bier-Trinker, Machos mit allzeit willigen Mädels, Harleyfahrer, Motörhead-Gläubige, geschminkte Kerle, ein Drummer namens Jan Polter. Was soll da schon rumkommen?
KRACH!
Heute früh hat mich ein deutscher Spießbürger als Arschloch tituliert. Wisst Ihr, was ich dem Stoiber-Abziehbild gerne gesagt hätte? Dass er sich seine AOK-Chipkarte geschmeidig rektal einführen könne und gefälligst Winterreifen auf seinen Daimler aufziehen soll, damit er nicht auf seiner eigenen Schleimspur ausrutscht.
Hab ich natürlich nicht, denn der Klügere hält das Maul und denkt sich seinen Teil. Und außerdem wäre ich nur hochkant aus dem Job geflogen.
Aber dafür sitz ich jetzt hier, trink ein Weißbier und lass mir die erste CD von SKELETOR aus Hamburg um die Ohren pfeifen. Und Mr. Seitenscheitel hockt derweil vor der Glotze und schaut sich mit seiner Holden den Mutantenstadl mit Carolin Rrrrrreiber an. Have fun!
OK, ist klar, worum es bei SKELETOR geht? Lauter, harter, dreckiger Rock & Roll! Nicht mehr und nicht weniger.
Als altmodischer Rocker der ich nun mal bin, fallen mir als Referenz ein: Motörhead, Twisted Sister, D-A-D, Ozzy, Alice Cooper, natürlich AC/DC und einige Sleazer (Slash taucht doch tatsächlich auch ab und an in den Gitarrentönen auf) und diverse Schwermetaller aus den Achtzigern.
Gut möglich, dass die Jungs um Matt Skeletor ganz andere Einflüsse angeben (obwohl Matt Elvis aus Idol nennt). Vielleicht gibt es ja "moderne" Bands, die auch so tönen. Junghörer bitte beachten: Kiss und Ozzy und die anderen gab es schon vorher. Ist auch egal, denn letztendlich geht es nur um besagten, lauten, harten, dreckigen Rock & Roll.
Die Songs bewegen sich größtenteils nicht im Hochgeschwindigkeitsbereich, Silverstone ist die speedigste Nummer und hat ein paar leckere Gitarrenspielchen. Dafür bohren und sägen sie sich in den Schädel. Und sie bleiben dort stecken wie der Schraubenschlüssel im Zahnradgetriebe. Bestes Beispiel ist Porno Generation. Ich hab mir das Ding als MP3 gezogen und es wird auf meiner Monats-Compilation landen (die immer Sonntags zum Frühstück läuft). Und Black Eyed Baby mit seinem Wishbone Ash-Gitarrensound noch dazu. Und das schwer groovende One Step Closer To Hell ebenfalls.
Ansonsten fällt mir wenig ein in diesem Fall. Außer, dass die Produktion in Ordnung geht, das Cover klasse ist, die Kapelle mehr als einmal Sinn für Humor beweist und die brandneuen Songs der Band - die natürlich außer mir noch keiner kennt, hähähä - mindestens genau so geil abgehen. Watch out for more!
Kein Grund für philosophische Betrachtungen, keine Nörgelpunkte, nur viele Gründe für ein neues Bier. It's only heavy Rock & Roll and I like it! Nicht spektakulär oder gar neu, aber saugut gemacht.
Wenn alle Musik aus Deutschland so klänge, dann bräuchten wir keine singenden Oberlehrer.
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