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CD-Review:
Steel Rodeo60 Cycle Hum |
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Und wieder hab ich's dem Tipp und der Hilfe eines netten Bekannten (Ralph Brechtel) zu verdanken zu meiner nötigen Dosis Good-Time-Rock'n'Roll zu kommen. STEEL RODEO heißen die Lieferanten hierfür und, oh Lord, was für wundervoller Stoff meinen Adrenalinspiegel hochtreibt. "Recorded live" steht auf dem Cover und genauso direkt und dreckig dröhnt es, irgendwo zwischen John Mellencamp und den Stones aus dem Player. Vom ersten Song, Shot Of Love, an, geht es mit ordentlichen Riffs (Rob Tognoni fällt mir hierzu ein) treibend nach vorne los und ein krachendes Gitarrensolo, Rock'n'Roll-Style, fehlt auch nicht. Spätestens beim zweiten Song, Carol Ann, hält einen nix mehr. Hier sind deutlich mehr Country-Einflüsse vorhanden, allerdings ohne jede Westernromantik. Mehr so im Stil von JASON AND THE SCORCHERS. La Grange? Denkt man kurz beim Start von Any Day Now. Nicht so weit davon entfernt, auch wenn ein paar mehr Country-Spuren durch den Staub führen und ein Piano dazwischen klimpert bevor die Mundharmonika zum finalen Solo losjault. Mich wundert eigentlich nur, das ist immerhin schon das fünfte Album, warum ich vorher nie was von diesen Typen gehört habe. Naja, das werde ich jetzt nachholen. Mit Ghost Train haben sie sich dann doch für so 'ne Art Ballade herunter gebremst. Also, im Vergleich zu den anderen Songs ist's 'ne Ballade, ansonsten eher ein Midtempo-Country-Rock. Wenn's einem bei Unshaken Faith nicht die Mundwinkel nach hinten zieht, hat man noch nie was von John Mellencamp gehört. Wenn mir jemand erzählen würde, der Song wäre auf "American Fool" und hieße eigentlich Thundering Hearts... beinahe hätt' ich es geglaubt. Nicht mal 40 Minuten vergangen und die CD ist rum. Andererseits hält die Good-Time-Dosis noch 'ne ganze Weile an... Suchtgefahr besteht allemal! Epi Schmidt, (Impressum, Artikelliste), 29.09.2003
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