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| Return To The Last Chance Saloon, A&M , 1998 |
| Scott E. Morris |
Bass, backing Vocals |
| Ed Chesters |
Drums, Percussion |
| Mark J. Morris |
Vocals, Harmonica |
| Adam P. Devlin |
Guitars, Keyboards |
| Produzent: Hugh Jones |
Länge: 60 Min 15 Sek incl. 10 Minuten Stille |
Medium: CD |
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| 1. Tone Blooze | 8. The Jub Jub Bird |
| 2. Unpainted Arizona | 9. Sky Will Fall |
| 3. Solomon Bites Worm | 10. Ames |
| 4. U.T.A. | 11. Down At The Reservoir |
| 5. 4 Day Weekend | 12. Heard You Were Dead |
| 6. Sleazy Bed Track | 13. Broken Star |
| 7. If | |
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Die vielen Vorschußlorbeeren für diese CD ließen mich blind zuschlagen.
Die Aufmachung ist witzig. Das Booklet ist als Saloontür aufgemacht, ganz
nach dem Titel der CD RETURN TO THE LAST CHANCE SALOON.
Tone Blooz, der erste Track, ist ein witziges Instrumentalstück mit einem
hämmernden Schlagzeug und 60’s Gitarrensound.
Unpainted Arizona beginnt, wie der erste Track aufgehört hat. Ein recht
forscher Song, doch der Funke will nicht überspringen. Der Gesang ist
recht uninspiriert.
Solomon macht dann aber Spaß. Endlich eine neuzeitliche Heavy Guitar.
Dazu die witzigen, einfallsreichen Breaks. Das hat was.
Uta langweilt dann leider ziemlich. Nichts setzt sich fest. Klingt ziemlich
depressiv das Lied.
4 Day Weekend gefällt schon besser, im Vergleich zu Uta. Ist aber auch nur
ein recht mittelmäßiger Rocksong.
Gleazy Bed Track langweilt danach weiter im Midtempobereich. Ich frage
mich, wann geht es los?
Mein Flehen scheint erhört worden zu sein. Der nachfolgende Track If ist ein
schöner melodischer Rocker.
Doch das war’s auch schon. The Jub Jub Bird ist chaotischer unharmonischer
Klangbrei.
Shy will fall, Ames sind harmonischer, aber recht langatmig.
Lediglich Down at the Reservoir, der beste Song des Albums, lässt die
Muskeln wieder zucken. Auch der Gesang ist besser. Das gilt auch für die
Gitarren.
Broken Star, der Abschlußtrack, ist fast 16 Minuten lang. Aber leider hört
man nur ca. 5 Minuten etwas. Die restlichen 10 Minuten sind wohl Promo
Material der CD Erfinder. Seht her, nix zu hören und kein Rauschen, so toll
ist die Digitaltechnik.
Return to the last chance Saloon ist ein überaus mittelmäßiges Album, mit
lediglich 2, 3 schönen Nummern.
Auf der CD steht SUPERIOR QUALITY RECORDING. Ich glaube das
ist eher ironisch gemeint. Klang und Produktion sind nämlich äußerst matt
und farblos. Ich hatte vorher die Shine von der Pat McGee Band im Player
und dachte beim Einlegen der Bluetones, jemand hat jetzt auf Mittelwelle umgeschaltet.
Joachim Domrath (Impressum, Artikelliste), 25.02.2001
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