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Wynonna

What The World Needs Now Is Love

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What The World Needs Now Is Love
What The World Needs Now Is Love, Curb Records, 2003
Wynonna Vocals
Narada Michael Walden, Chris McHugh, Steve Potts, John Robinson Drums
Don Potter, Biff Watson, John Willis Acoustic Guitar
Jeff Beck, Tom Bukovac, Gordon Kennedy, Jerry McPherson, Dann Huff Electric Guitar
Matt Rollings Piano
Glenn Worf, Mike Brignardello, Jimmy Lee Sloas, Steve Mackay, Willie Weeks Bass
Craig Young, Matt Rollings, Steve Nathan, Tim Akers, Greg Phillinganes Keyboards
Jonathan Yudkin Fiddle
Paul Franklin Steel Guitar
John Willis Banjo
Eric Darken Percussion
Jonathan Yudkin, Stuart Duncan Mandolin
Jonathan Yudkin Harmonica
Tim Akers Accordion
Chris Rodriguez, Robert Bailey, Kim Flemming, Vicki Hampton, Bekka Bramlett, Lisa Cochran, Perry Coleman Background Vocals
Eric Darken, Joel Derouin, Darius Campo, Susan Chatman, Charles Everett, Gerado Hilera, Norm Hughes, Karen Jones, Peter Kent, Sara Perkins, Bob Peterson, Michelle Richards, John Wittenberg Violin
Eric Darken, Evan Wilson, Karen Elaine-Bakunin, John Hayhurst, Carole Mukogawa Viola
Jonathan Yudkin , Eric Darken, Larry Corbett, Dan Smith, Rudy Stein, Paula Hochhalter Cello
Oscar Meza jr., Reggie Hamilton Bass
Produziert von: Dann Huff & Wynonna Länge: 58 Min 18 Sek Medium: CD
1. What The World Needs (3:36)8. Sometimes I Feel Like Elvis (4:43)
2. Heven Help Me (4:02)9. Burnin' Love (3:11)
3. It All Comes Down To Love (3:42)10. Who Am I Supposed To Love (4:03)
4. Flies On The Butter (You Can't Go Home Again) (4:30)11. Your Day Will Come (3:54)
5. I Will Be (4:15)12. (No One's Gonna) Break Me Down (3:15)
6. I Want To Know What Love Is (5:40)13. You Are (4:52)
7. It's Only Love (4:17)14. Rescue Me (4:05)

Wynonna is back! Und wie!
Nach drei Jahren Abstinenz meldet sich die rothaarige Diva mit einem furiosen Album namens "What The World Needs Now Is Love" und in absoluter Bestform zurück.

Trotz unzähliger Erfolge (über zwanzig Millionen verkaufter Tonträger mit ihrer Mutter Naomi als Duo THE JUDDS, Dutzende Auszeichnungen und Preise, mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren ihres gleichnamigen Debüt-Soloalbums Rekordhalterin für eine weibliche Künstlerin der Szene, weitere Gold- und Platinalben, etc.) scheint ihr Hunger immer noch nicht gestillt zu sein. Gott sei Dank!

Die CD startet sofort mit einem Killerhit. What The World Needs ist für mich einer der unglaublichsten und perfektesten Rockpop-New-Countrysongs, den ich bisher gehört habe, seitdem ich mich für dieses Genre zu interessieren begonnen habe.
Guter Text, Wynonnas klare, frische und angriffslustige Stimme, John Willis glänzend relaxtes Akustik- und Banjospiel, Yonathan Yudkins temperamentvolle Fiddleeinsätze, Paul Franklins dezente Steelgitarre, geile Gitarreneinlagen von Tom Bukovac und Gordon Kennedy, sowie herrliche Tempiwechsel und energiegeladene Backgrounds, machen diesen Titel zu einem Sahneteil. Einfach toll. Hier stimmt wirklich alles.

Nach der stark streicherunterlegten Bombastballade Heaven Help Me schielt Wynonna dann mal kurz bei It All Comes Down To Love zu Kollegin Shania Twain rüber. Ein starker Country-Popsong mit knackigen Drums, tollem Gitarrensolo und leicht karibischem Einschlag; da kriegt man wieder richtig Lust auf Sonne, Strand und kühle Cocktails, ne Gute-Laune-Nummer.

Bei Stück Vier gibt es eine kleine JUDDS-Reunion, danach schon der nächste Knaller.
Das Fundament von I Will Be bildet ein funkig relaxt dahin groovender, halbakustischer Rhythmus, der durch Wynonnas unnachahmliche Stimme, begleitet von klirrenden E-Gitarren beim Refrain vulkanausbruchartig abgelöst wird. Dazu gibt es noch ein Traum-Leadsolo von Dann Huff.

Und wenn sich die exzentrische Lady an echte Rockklassiker wagt, kann man absolut sicher sein, dass da was ganz besonderes herauskommt. Schon auf dem "Skynyrd Frynds"-Sampler bewies sie, wie man so ein mittlerweile angestaubtes Stück wie Free Bird modern aufpeppen kann. Damals sorgte ein bravourös aufspielender Dann Huff für den Farbtupfer im angenehm verkürzten Soloteil des Liedes. (Mein lieber Scholli, so kann nur ein RWE-Fan reden, der sich auch mit Fußball-Light zufrieden gibt; Red., Abt. Qualitätssicherung)
Diesmal holte sie sich für FOREIGNERs Welthit I Want To Know What Love Is die britische Gitarrenlegende Jeff Beck mit ins Boot.
Auch diese Version stellt das Original um Längen in den Schatten, es klingt einfach frischer und zeitgemäßer. Stark gemacht und mit Gänsehautgarantie! (Auch mit Kinderchor? Red., Abt. Geschmacksverirrung)

Ein stampfender Rockrhythmus begleitet It's Only Love, die Halbballade Sometimes I Feel Like Elvis beinhaltet tolle Gitarren- und Steelelemente.
Im Eric-Clapton-Unplugged-Stil rauscht bedächtig die Nummer Who Am I Supposed To Love an einem vorbei. (Rechts rein und links wieder raus? Red., Abt. Ohrensausen)
Ins Schwärmen gerate ich dann wieder beim flockigen Midtempostück Your Day Will Come. Herrlich akustische Gitarren, schöne Mandolinenklänge, Super-E-Solo und eine wunderbare Melodie, bei der Wynonnas Stimme wie ein klarer Gebirgsbach in malerischer Umgebung wirkt.

Im Roadhouse-Rockstil einer Eve Selis lässt es die Protagonistin dann noch mal richtig abgehen, bevor zwei ruhigere Lieder ein phantastisches Album ausklingen lassen.
Für mich persönlich das Highlight des Jahres!
Dazu gibt es noch ein poppig gestaltetes, umfangreiches Cover mit allen Texten und vielen Bildern der Künstlerin.

Man kann nur hoffen, dass die Gute auch in Zukunft noch weitere Asse dieser Art aus dem Ärmel zaubern wird.
Die Welt mag vielleicht mehr Liebe brauchen, die New-Countrymusik braucht Wynonna!
Kaufen! Kaufen! Kaufen (natürlich bei Bärchen-Records)!
(Der Rest der Redaktion steht auf Love. Also: Make love not war!)

Daniel Daus, (Impressum, Artikelliste), 24.08.2003

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