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| Poor Boy / Lucky Man, Telmavar Records, 2011 |
| Asaf Avidan |
Vocals, Guitar, Accordion, Xylophone, Harmonica, Backing Vocals |
| Hadas Kleinman |
Cello, Melodica, Backing Vocals |
| Ran Nir |
Bass, Backing Vocals | |
| Roi Peled |
Lead Guitar, Mandolin, Xylophone, Didleridoo, Saz, Backing Vocals |
| Yoni "Joni Snow" Sheleg |
Drums, Backing Vocals |
| Gäste: |
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| Marina Maximilian Blumin |
Backing Vocals The Ghost And A Thousand Little Lies, Out In The Cold |
| Moshe Levi |
Hammond Poor Boy |
| Shlomi Shaban |
Piano Small Change Girl, The Ghost Of A Thousand Little Lies, Losing Hand |
| Keren Ann Zeidel |
Backing Vocals Poor Boy |
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| Additional Musicians |
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| Avi Schneider |
Trombone on Brickman, Losing Hand |
| Sefi Zisling |
Trumpet Brickman, My Favorite Clown, Losing Hand |
| Yuvai "Tubi" Zolotov |
Tuba on Brickman, Losing Hand |
| Produziert von: Ori Winokur und Asaf Avidan |
Länge: 61 Min 36 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Brickman | 8. Jet Plane |
| 2. Poor Boy | 9. Little Stallion |
| 3. Got It Right | 10. Your Anchor |
| 4. My Favorite Clown | 11. Losing Hand |
| 5. Small Change Girl | 12. Painting On The Past |
| 6. The Ghost Of A Thousand Little Lies | 13. Out In The Cold |
| 7. Wasting My Time | 14. Latest Sin |
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Merckwürdsch - erst schreiben die beim HoR über Asaf Avidan als sonst kaum einer schrieb; nun ist die neue CD schon einige Zeit raus, und? Nischt. Dabei war man doch des Lobes voll.
Nun ist die Neue da, und man ist des Lobes leider nicht mehr voll. Zum einen ist die Stimme diesmal öfters schlicht und einfach quäkelig - aber das ist Geschmackssache. Zum anderen sind die meisten Stücke diesmal langsame, akustische Stücke; aber auch das kann gefallen. Aber drittens ist das meine Empfindens nach diesmal gnadenlos überproduziert. Vorbei ist es mit den guten Rocksongs¸ es herrscht die neue Innerlichkeit, und noch ein Instrument wird drauf gesetzt wenn Garnichts mehr geht.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Band (?) / das Label (?) / wer auch immer erkannt hat, dass Asaf ein 'Stimmwunder' ist, das nun partout in den Mittelpunkt gerückt werden muss. Dazu mystisch verschwurbelte Texte, und fertig ist das Rezept für Mutters Kuchen - muss doch schmecken. Der neue Bob Dylan? Der neue Ethno-Hero? Egal - auf alle Fälle bedeutungsschwer.
Schlecht? Nein, das nicht - man hat sich Mühe gegeben, etwas abseits der gewöhnten Pfade zu schaffen, und stellenweise ist das auch gut gelungen. Mir hat eben Asaf der Rocker besser gefallen (und wenn sie hier rocken, dann eben nicht so trocken und gut wie auf "The Reckoning").
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