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| Badmouth, Romulus X Records, 2008 |
| Tom Pearson |
Vocals |
| Mike Hill |
Guitar |
| Randy Joy |
Guitar |
| Chris LeMon |
Bass |
| Rick Hard |
Drums |
| Produziert von: Paul Sabu |
Länge: 41 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Pedal To The Metal | 6. El Diablo |
| 2. Kick It Up! | 7. Riverhead |
| 3. Cocaine Girl | 8. Hell Tonight |
| 4. Last Train | 9. ... And Take Your Toothbrush With You |
| 5. Dance Little Sister | 10. SuperSassyBaby |
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Blöder Name, blödes Cover, aber das ist Geschmackssache.
Einige Titelnamen erinnern wohl eher nicht zufällig an große Namen im Business: Cocaine Girl - JJ Cale (Cocaine); Last Train - BLACKFOOT (Train, Train); Dance Little Sister - ROLLING STONES (same); El Diablo - ZZ TOP (same); und Pedal To The Metal - any old metal band; oder ist das nur meine Wahrnehmung? Titel-Ripping als neuer Sport, anstatt sich was Eigenes auszudenken und so nebenbei an die Altvorderen zu erinnern?
Wie auch immer, was also erwarten wir von einer Band, die sich noch nicht einmal eigene Titel ausdenkt, böswillig gefragt? Wahrscheinlich keinen goldenen Pokal in Sachen 'Kreativität' oder 'Innovation'?
So isses. Es gibt die in den USA so beliebte Kickin' ass music for havin' a good time, sprich Partyrock im Mid- bis Up-Tempo Bereich, Mitgröl-Refrains und luftgitarrentaugliche Soli.
Leider bleiben BADMOUTH dabei irgendwo auf halber Strecke stecken, und wenn man auch hier und da GUNS N' ROSES zu hören vermag (Last Train), das ganze einen Touch Metal mit dezentem Death Metal Gebrüll im Refrain bekommt (Pedal To The Metal), so ist das alles ganz nett; aber eben schon x-mal gehört.
Erinnerungen an CINDERELLA werden geweckt, und ich nehme mal an, die haben definitiv als Role Model gedient. Aber die hatten eben mit Tom Keifer einen herausragenden Songwriter, der uns Perlentauchern Kleinodien wie den "Long Cold Winter" bescherte.
Auch nach mehrmaligem Durchhören bleibt bei der CD hier kein Song wirklich im Ohr haften. Dabei ist das Ganze durchaus annehmbar gespielt, hat Power und die Gitarren kommen gut. Paul Sabu, der ja als Produzent schon für IMPELLITTERI und auch Shania Twain gearbeitet hat und selber Gitarre spielt, hat dafür gesorgt, dass die Produktion ok ist, wobei die Rhythmussektion schon ziemlich dominant dargestellt wird.
Summa summarum: Das spielerische Potential ist da, BADMOUTH sollten sich entscheiden, ob sie im Classic Hard Rock Camp bleiben, oder ins Modern Rock Lager wechseln, und dann ein bisschen genauer herausarbeiten, wo eigentlich ihre Stärken liegen. Klingt wie Management Speak, ist aber leider wahr. Denn so, und das ist dann auch Management Speak, ist mein Forecast, dass der Revenue hinter den Umsatzerwartungen zurück bleibt, und es BADMOUTH dann freigestellt wird, sich ein neues Label zu suchen.
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