|
|
| Badmouth, Rambo Live, 2011 |
| Tom Pearson |
Vocals |
| Mike Hill |
Guitar |
| Randy Joy |
Guitar |
| Chris LeMon |
Bass |
| Rick Hard |
Drums |
| Produziert von: Chips Kiesbye |
Länge: 44 Min 59 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. Son Of Sam | 7. Bottoms Up |
| 2. Radiator | 8. Blue Ribbon Days |
| 3. Judas | 9. Heavy Metal Parking Lot |
| 4. Silver Lining | 10. Jake Brakes |
| 5. City Is Burning | 11. Facing My Demions |
| 6. Tired |
 |
"BADMOUTH sollten sich entscheiden, ob sie im Classic Hard Rock Camp bleiben, oder ins Modern Rock Lager wechseln, und dann ein bisschen genauer herausarbeiten, wo eigentlich ihre Stärken liegen" schrieb der Kritiker der ersten BADMOUTH CD damals - und siehe, die Gebete wurden erhört, und zwar gründlich.
Kinderstimmen, Sounds, Effekte am Anfang von Son Of Sam (Gott, muss man denn über den schreiben?) - was soll das werden? Ein Southern MOLLY HATCHET Boogie, wie die Gitarren kurze Zeit später klar machen. Und zwar MOLLY als noch in voller Blüte stand, etwas mehr Hard Rock als Boogie zwar, aber über jeden Headbanger's Zweifel erhaben. Fette Riffs, noch fettererer Groove, Gitarren beißen sich durchs Solo - 12 Points. "I need a Radiator 'cause Baby you're so damn hot … you see me mojo's rising 99 degrees" - ok ok - keiner hat gesagt, dass Dr. Boogie an den Uni Frankfurt Philosophie studiert hat. Aber den Boogie hat er intus, der Doktor. Fette (!) Drums leiten zu Judas über - "First thing I met you - a fist in your face …" ähm, nein Dr. Boogie hat nicht an der Uni …. Aber hier geht es um das Treffen mit einem Drugie, un d da war wohl Dr Boogie not amused. Schwingt er halt kurz die Wah-wah zum Solo, Break im Mittelteil - wie gesagt, an der Hochschule 'Phat Groovz And Monsterous Drive' hat man sein Examen abgelegt - Summa Cum Metal.
Die Stoßrichtung dürfte klar sein, und man sei versichert, dass die ersten Tracks keine Ausnahme sind - das geht so weiter. Chips Kiesbye (HELLACOPTERS) hat gut produziert und die sowohl für die nötige Schwere als auch Klarheit gesorgt. Das Songwriting ist bei aller Härte und Druck im nötigen Maße abwechslungsreich, ohne den Hard Rock (ein großen Rest Sleaze gibt es nicht nur im Titel Track auch noch)zu verwässern, und bietet gute Hook Lines; das alles bei kurzen und auf den Punkt geschriebenen Songs.
Unbedingt empfehlenswert für alle Fans der harten, dennoch melodischen Richtung. Atem holen kann man dann nach 44 Minuten - ach nein, die Ballade heißt Jake Brakes. Das kommt von dieser Band völlig unerwartet, aber ist gerade deshalb sehr erfreulich. Ticket lösen, Wagen im Parkhaus abstellen und genießen - das ist schließlich das Schwermetal Parkhaus, und die Parkwächter wachen über alles mit verschärften Gitarrenlinien!
|