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| Black Robot, Eigenvertrieb, 2009 |
| Huck Johns |
Vocals |
| Jonathan "JB" Brightman |
Bass |
| Yogi |
Guitars |
| Devon Glenn |
Drums |
| Gäste: |
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| Darren Dodd |
Drums, Percussion |
| Fred Mandel |
Piano, Organ |
| Chris Powell |
Drums |
| Dave Cobb |
Guitars |
| Produziert von: Dave Cobb |
Länge: 35 Min 24 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Baddass | 7. Black Robot |
| 2. Cocaine | 8. Love On A .45 |
| 3. Momma Don't Cry | 9. Stop The World |
| 4. I'm In Love | 10. Dissatisfaction |
| 5. Money | 11. Nervous Breakdown |
| 6. In My Car | |
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Blöder Name, blödes Cover. Warum nennt sich eine Rock & Roll Band BLACK ROBOT? Ist es vielleicht eine "subtile" Antwort auf das letzte Album ("Black Butterfly") des ehemaligen Arbeitgebers BUCKCHERRY? Jener Armleuchterkapelle (warum wohl dürfen die so oft für KISS eröffnen?) sind drei der vier schwarzen Roboter entsprungen. Den Versuch ist es wert, aber ob es diesmal funktioniert?
Der Einstieg ist natürlich kernig, Baddass (absichtlich mit zwei d) geht wunderbar ab und glänzt mit einem ironischen Text. Zweieinhalb Minuten lang. Kurzatmig? Herrschaften, AC/DC machen derlei auch im hohen Alter noch locker zwei Stunden lang, also seid mal nicht so mädchenhaft, ihr habt doch prima Gitarren und einen anständigen Schreihals am Start.
Cocaine (ja, DAS Cocaine) kommt auch noch im Young/Young-Stil und ist in dieser runderneuerten Form ziemlich unterhaltsam. Aber dann wird es schon schwieriger. Momma Don't Cry will irgendwie nach AEROSMITH zu Zeiten von "Toys In The Attic" oder "Rocks" klingen, kommt aber über eine mittelmäßige Poser-Bluesrock-Veranstaltung nicht hinaus. Dafür reicht es bei Huck Johns stimmlich nämlich nicht. Und der Yogi an der Gitarre ist auch überfordert.
Der Hörer ist dann bei der schlümm schröcklichen Ballade I'm In Love überfordert. Ist ja schön, wenn einer verliebt ist, aber man muss doch nicht gleich so dick auftragen. Daran sind schon Myriaden Glam-Bands in den 80ern zugrunde gegangen.
Man muss BLACK ROBOT konstatieren, dass die CD durchaus noch einige ordentliche Nummern aufzuweisen hat, aber an die beiden Opener kommt außer dem letzten Track nichts mehr heran. Da wird ein wenig mit Psychedelic- und Stoner Rock gespielt (In My Car), ein wenig punkig geshuffelt (Black Robot, Love On A .45), mit Stop The World noch eine - diesmal halbwegs erträgliche - Ballade nachgeschoben, den Gunners ein wenig nachgeeifert (Dissatisfaction) und zum Schluss bei Nervous Breakdown mit Percussion und Orgel tatsächlich noch mal Stimmung erzeugt. Das ist wirklich gut. Aber ob dreieinhalb überzeugende Nummern zur Flucht aus den Hills von Beverly reichen? Eher wird BLACK ROBOT wohl als L.A.-typische Sternschnuppe schneller verglühen als der Astronom das Fernrohr justieren kann.
PS: Aktuell promotet die Band einen (1!) Gig im Roxy Theatre zu Hollywood am 8.8.2009, wo auch sonst, und hat von der CD nur noch den Sänger und den Bassisten an Bord. So viel zur Konstanz und Langlebigkeit der Bands vom Sunset Strip. Die machen seit über 20 Jahren immer wieder die gleichen Fehler und lernen nicht dazu. Hauptsache es wird eine CD aufgenommen und groß getönt. Irgendwie langweilt das schon lange.
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