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| New Religion, Frontiers, 2010 |
| Joey Cirera |
Drums |
| Andy Dawson |
Guitars |
| Danny Rexon |
Vocals |
| Luke Rivano |
Bass |
| Produziert von: Cris Laney |
Länge: 44 Min 42 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Rock and a Hard Place | 7. The Witching Hour |
| 2. My Medicine | 8. Lock up Your Daughter |
| 3. 21 'Til I Die | 9. She's Mine |
| 4. Blame it on Love | 10. What of Our Love |
| 5. Road to Babylon | 11. Desert Bloom |
| 6. Children of the Cross | 12. Voodoo Woman |
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"Everybody wants a piece of my candy - all the boys wanna go for a ride…" singt Danny in She's Mine, und zuerst hab' ich gedacht - Merkwürdig, das ist doch ein Mann, und alle Jungs wollen ... hmm. Aber nein, die Sleaze Welt ist in Ordnung - er will sein Baby - und um deren Candy geht es - natürlich nicht hergeben.
Zweite CD der Schweden, die sich, ganz als Erbe des 80er Rocks sehend und an Bands wie KISS (daher LiXX!), POISON und RATT anlehnend, heftig um sich ballernd die Hard Rock Hauptstraße runter maschieren.
Und dabei machen sie natürlich Halt beim Supermarkt und kaufen ein - Riffs, Gitarrenlicks, Stadionchöre, Hall (und nochmal Hall), fette Basslinien, Lyrix ... und wundern sich zu Hause, dass der Einkaufswagen so voll ist, dass sie am Ende sogar Songs übrig haben.
Nun machen wir das alle jeden Tag, und im Rock ist es ja wirklich schon gute Sitte, von diesem und jenem beeinflusst zu sein (soll ja heißen, da habe ich dieses oder jenes Riff geliehen). Aber - da gut geliehen allemal besser ist als schlecht erfunden - das stört eigentlich nicht wirklich. Was blöd ist, ist, wenn die Anleihe so frech benutzt wird wie in My Medicine (Basslinie und Gitarrenlicks und Riffs von Poison's geniales Meisterwerk Unskinny Bop), dass man lieber gleich zum Original greift, weil die Kopie nicht heranreicht. Das muss man doch geschickter anstellen (und das könne sie - siehe 21 'Til I Die und RATT's Live For Today), oder gleich das Original covern.
Gut, und sonst? Riffrock halt, ohne das abwertend zu meinen. Ein geniales Stück, dass wirklich heraussticht, fehlt, wobei Rock And A Hard Place schon ein guter Album Opener ist, die Road To Babylon diesmal auf der Autobahn verläuft und man in einem guten Shufflebus nach Babylon City fährt. Die Wüstenblume Desert Bloom ist ein akkustisches Slide Kleinod, und die Voodoo Woman hat eine schön groovenden Hüftschwung. Kurzweilig, gut, aber nicht aufregend, denn dazu fehlt der Band die Genialität ihrer Vorbilder - kann ja noch kommen.
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