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| Pray, Massacre Records, 2008 |
| Felix | Vocals |
| Matthias | Guitars, Vocals |
| Harald | Bass |
| Katrin | Keyboards, Samples |
| Markus | Drums, Programming |
| Produziert von: Christian 'Kohle' Kohlmannslehner |
Länge: 48 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. When darkness falls | 6. Just words |
| 2. Left to the ground | 7. Burning bridges |
| 3. Alone | 8. Have you ever |
| 4. Pray | 9. Remember |
| 5. Sleeping solution | 10. Say goodbye |
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Zwei Jahre nach ihrem starken zweiten deutschen Album
"Klagebilder" melden sich CREMATORY nun
wieder mit einem englischsprachigen Werk zurück. Fans können sich gleich ganz entspannt zurücklehnen, denn die Urgesteine
der deutschen Gothic Metal-Szene sind mittlerweile so lange im Geschäft, dass sie ihren typischen individuellen Sound seit
einer halben Ewigkeit etabliert haben und die Pfälzer sind ohnehin nicht gerade berüchtigt dafür zu all zu herausfordernden
Klangexperimenten zu neigen.
Wo CREMATORY drauf steht ist auch CREMATORY drin, doch sollte man aus dem Festhalten an bewährten Markenzeichen jetzt
keinesfalls kreativen Stillstand ableiten. Vielmehr setzen CREMATORY ihren Weg der marginalen Veränderungen fort,
entwickeln sich spieltechnisch und vor allem kompositorisch stets weiter und sind dadurch immer wieder in der Lage zwar
unverkennbare, aber trotzdem hochklassige und keineswegs langweilige Alben zu veröffentlichen.
Auf "Pray" manifestiert sich der Fortschritt durch Rückbesinnung auf alte Tugenden. Mehr Metal scheint das Schlagwort zu
sein: Aggressiveres Riffing, giftigere Gitarren, intensivierte brachialere Härte… ohne jedoch dabei die
melodisch-melancholische Seite der Band zu vernachlässigen.
Beibehalten wurde der aus der jüngeren Vergangenheit bewährte Wechselgesang zwischen Felix und Matthias und gerade die
Duelle zwischen finsterem Grollen und klarem Gesang sorgen für einige unvergessliche Spannungsmomente.
So sollte "Pray" vor allem die Anhänger der Band zufrieden stellen, denen CREMATORY seit ihrem Comeback vor vier Jahren
in nicht mehr ausreichendem Maße todesmetallisch agierten. Dennoch besteht niemals die Gefahr, die erst in den letzten
Jahren neu dazugekommenen Fans zu verprellen. Den überwiegend hochklassigen Songs, die "Pray" auf sich vereinigt werden
auch sie nicht widerstehen können, selbst wenn es dieses Mal ein wenig heftiger zur Sache geht.
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