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| Deep down the soul, Anko Music, 2007 |
| Markus Schlagenhaufer | Vocals, Guitar |
| Jan Möller | Guitar |
| Michael Schlagenhaufer | Vocals, Guitar |
| Alessandro Nardiello | Bass |
| Johannes Karl | Drums |
| Gäste: | |
| Heiko Hinze | Keyboards |
| Produziert von: Heiko Hinze |
Länge: 40 Min 13 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Prologue | 6. Behind the lights |
| 2. Look into my eyes | 7. The battle |
| 3. Afraid of my dreams | 8. Losing my grip |
| 4. So close | 9. Black rose |
| 5. Bullet | 10. Revolt |
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Ich liebe angenehme Überraschungen und damit dürfte ich nicht alleine stehen. Seien wir mal ehrlich, wenn eine Band
aus Ingolstadt - das ist da wo eine Automobilfirma mit vier Ringen im Logo residiert und sich Fußball- und
Eishockeyfans bis aufs Blut hassen - einen Mix aus Nu-Metal, Crossover und Hardcore ankündigt und das Baby Crosscore
nennt, dann muss man nicht gleich vor Begeisterung im Viereck hüpfen.
Diesem Zustand kommt man aber entscheidend näher, wenn man sich das gleichnamige Debüt von DEEP DOWN THE SOUL einfach
mal relativ vorurteilsfrei reinpfeift. Was der Fünfer da vom Stapel lässt, ist wirklich nicht von schlechten Eltern.
Energisch, aggressiv, wütend. und überhaupt nicht so trendverseucht, wie man zunächst vermuten könnte.
In ihren besten Momenten wirken DEEP DOWN THE SOUL so, als würden BODY COUNT ein Death Metal-Album eintrümmern, und
weil das auch noch einigermaßen originell tönt, kann ich mir das gut geben und hab meinen Spaß dabei.
Wer es etwas detailierter und ausführlicher braucht: Bei DEEP DOWN THE SOUL treffen heftigste Gitarren auf mörderisch
groovende Rhythmen, Rap Shouts und Growls auf cleanen Gesang und innerhalb ihres stilistischen Rahmens sorgen immer
wieder liebevolle Details wie sporadisch eingestreute melodische oder gar zurückhaltende Passagen für angenehme
Abwechslung innerhalb der Kompositionen.
Okay, man muss schon in der richtigen Stimmung für die Krawallbrüder sein, und zu jeder Tages- und Nachtzeit könnte
ich mir DEEP DOWN THE SOUL sicher nicht geben, aber das soll die Leistung dieser jungen, sympathischen und hungrigen
Band nicht schmälern. Ich würde es den Jungs wirklich gönnen, wenn ihr Debüt so viel Aufmerksamkeit findet, dass
weiteren Veröffentlichungen nichts entgegen steht.
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