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| When Kaleidoscopes Collide, AOR Heaven, 2008 |
| Johan Bergquist |
Vocals, Keyboards, Bass |
| Andreas Broden |
Guitar, Drums |
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Länge: 57 Min 30 Sek |
Medium: CD |
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| 1. This Heart Of Mine | 7. Her Eyes |
| 2. Say If You Want | 8. All Of My Life |
| 3. Shooting Star | 9. Waking Up Without You |
| 4. I Still Remember | 10. Could It Be You |
| 5. A Thousand Girls | 11. There She Goes |
| 6. All I Did | |
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Dass ich das noch mal erleben darf. Wie erwähnt, haben TOTO nach der gerade abgelaufenen Tournee bekannt gegeben, dass sie sich auflösen werden, und dann passiert das hier: ELEVENER, eine neue Band aus Skandinavien, macht sich dran das Erbe zu übernehmen. Das klappt zwar noch nicht so richtig, aber mit der gebotenen Schnittmenge aus TOTO, BOSTON, SURVIVOR und weiteren Recken aus der Ecke ist man schon auf einem guten Weg. Mehrstimmige Gesänge, im Ohr hängen bleibende Refrains, groovende Drums und eine große Portion guter Laune hinterlassen auf dem Debüt schon einen mächtigen Eindruck.
Hier wird nicht Vollgas gefahren, sondern eher im seichten Midtempo AOR gerockt, aber es macht sich gut, was so aus den Boxen tönt. Hier und da mag das Keyboard eine etwas zu starke Rolle spielen, fällt letztlich nicht zu negativ ins Gewicht. Manche Hooks hätten auch von den großen Mannen um Steve Lukather sein können. Die Balladen schaffen gerade die Kurve am Kitsch vorbei und schmälern etwas den positiven Gesamteindruck. Gerade bei den ruhigeren Stücken sollte man noch mal bei den Vorbildern genauer hinhören! Um sich so manche schöne Autofahrt zu bescheren, ist das aber schon mal was.
Wenn man diese Jungs noch ein bisschen üben lässt, könnte durchaus was richtig Großes aus ihnen werden. Schafft Euch noch eine richtig groovende Backingband an und dann nix wie raus auf die Bühnen der Welt.
Hinter ELEVENER stecken nämlich lediglich zwei Musiker. Zum einen Andreas Broden, der noch recht unbekannt ist, und Johan Bergquist, der vielleicht dem ein oder anderen noch als Keyboarder von HAMMERFALL auf deren "Crimson Thunder" ein Begriff sein könnte.
Alles in allem ein Debüt, dem es noch an richtigen Spitzensongs fehlt (die sog. Klassiker hatten TOTO auch nicht sofort auf ihrer ersten Scheibe), das aber auch nicht belanglos vor sich hindümpelt. Mit noch mehr griffigen Riffs und Melodien kann da in der Zukunft etwas draus werden.
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