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Empires Of Eden

Reborn In Fire

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Reborn In Fire
Reborn In Fire, 7Hard, 2010
Stu Marshall Guitars, Bass, Orchestration
Gäste:
Louie Gorgievski Vocals #2,7,8
Steve Grimmett Vocals #6
Richie Hausberger Guitar #7
Kamiya Screams, Background Vocals #1
Jason "Jasix" Manewell Drums
Maru Guitar #7
Sean Peck Vocals #3
Zak Stevens Vocals #4
Ben Thomas Guitar #7
Mike Vescara Vocals #1
Bobby Williamson Keyboards
Carlos Zema Vocals #9
Valerie Young Zema Background Vocals #9
Mike Zoias Vocals #5
Produziert von: Stu Marshall Länge: 45 Min 13 Sek Medium: CD
1. Of Light And Shadows 6. Beyond Daybreak
2. Enter The Storm7. Death Machine
3. Total Devastation8. Searching Within
4. Prognatus Ut Obscurum 9. Rising
5. Reborn In Fire

Herrschaftszeiten, was wurde um die neue Scheibe von Stu Marshalls Projekt EMPIRES OF EDEN ein Bohei gemacht. Bohei kommt aus dem Ruhrgebiet und ist gleichzusetzen mit "viel Tamtam um etwas machen". Kaum hatten wir den letzten Dreher des Australiers rezensiert, kamen schon die ersten News des Nachfolgers. Es sollte etwas ganz Großes und Gewaltiges werden, mit vielen Gästen. Das ist bei Mr. Marshall nichts besonderes, denn das war beim Vorgänger auch so.

Nun liegt es also vor und … tja, was Riesengroßes ist es jetzt nicht geworden, aber schon ein geiles Lehrstück in Sachen Powermetal. Schwirrten anfangs noch eher unbekannte Namen durchs Web, so wurden es im Verlauf der Meldungen und mit dem Näherrücken des Erscheinungstermins immer bekanntere. Stu Marshall ist es somit bei "Reborn In Fire" gelungen, die Qualität der Gästeliste zu erhöhen. Und die liest sich tatsächlich wie ein "Who-is-who" der zweitbesten Metal Sänger, obwohl mancher nur deshalb hier eingeordnet ist, weil die erste Liga noch dauerbesetzt ist. Aber ein Mike Vescara, Steve Grimmett und schon gar nicht ein Zak Stevens müssen sich verstecken. Das sind allesamt Männer, die schon mit ihren Stammbands für Aufsehen sorgen. Okay, nun leihen sie ihre Voices an dieses Powermetal-Werk aus. Und das hat es tatsächlich vom ersten bis zum letzten Ton in sich.

Schon der Opener Of Light And Shadows weist den Weg in die powermetallische Glückseligkeit. Wer auf der Suche nach der beliebten Metal Ballade ist, kann das auf Reborn In Fire getrost einstellen - hier wird durchweg geballert, dass es nur so kracht. Zum einen sind in den einzelnen Songs ganz klar Querverweise zu den jeweiligen Bands des Interpreten vorhanden, zum anderen macht Stu keinen Hehl daraus, dass er sich scheinbar gerne die Musik von HELLOWEEN, MASTERPLAN, GAMMA RAY und anderen Ballerkapellen anhört. Und so muss und kann man nicht irgendeinen Song besonders hervorheben. Wer mit den genannten Bands und mit LOUDNESS, Yngwie Malmsteen, SAVATAGE; CIRCLE II CIRCLE, GRIMMSTINE etwas anfangen kann, hat hier eine bestens gefüllte Dreiviertelstunde Best-Of-Zusammenstellung.

Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann sind die Angaben im Booklet. Da steht zum einen: Music written, composed, arranged and performed by Stu Marshall. Soweit habe ich das verstanden. Dann steht aber unter 8 von 9 Liedern: All lyrics and melodies written by … und dann der entsprechende Name dessen, der das Stück einsingt. Das macht für mich nicht wirklich Sinn, spielt aber schlussendlich auch nur eine untergeordnete Rolle, solange es rockt. Und das tut es.

Also, der Bohei hat sich gelohnt, hoffen wir mal, dass das ganze Tamtam auch zu einem guten Erfolg führt.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste),11.10.2010


 
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