HoR Logo kl CD-Review:
Srdjan Brankovic's

Expedition Delta

Expedition Delta

Logo Home-of-Rock
Startseite > CD-Reviews > Expedition Delta > Expedition Delta

Link Homepage:
Srdjan Brankovic/Expedition Delta @ MySpace.com
Link Homepage:
Offizielle Alogia Homepage
Link Homepage:
Alogia @ MySpace.com
Link Kaufen:
www.amazon.de
Link Plattenfirma:
ProgRock Records
Link Vertrieb:
SPV
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Expedition Delta
Srdjan Brankovic
Srdjan Brankovic's Expedition Delta, ProgRock Records, 2008
Srdjan Brankovic Guitars
Ivan Vasic Bass
Nikola Mijic Vocals
Damir Adzic Drums
Vladimir Djedovic Keyboards
Gäste:
Alexandra Jankovic Vocals (Asunder Hearts)
Vivien Lalu Keyboard Solo (Asunder Hearts)
Andrea De Paoli Keyboard Solo (Fading Images, The Awakening)
Alex Agento Keyboard Solo (Fading Images)
Richard Andersson Keyboard Solo (Self Abstract)
Santiago Dobles Guitar Solo (Into The Halls Of Eternity)
Joost Van Den Broek Keyboard Solo (Flight With The Mind, Reach For The Light)
Gary Wehrkamp Guitar Solo (Flight With The Mind)
Torsten Roehre Keyboard Solo (Move On)
Miroslav Brankovic Guitar Solo (Move On)
Erik Norlander Moog Solo (Planets)
Borislav Mitic Guitar Solo (Reach For The Light)
Rene Merkelbach Keyboard Solo (Reach For The Light)
Mikkel Henderson Keyboard Solo (It Needs A Happy End)
Länge: 51 Min 22 Sek Medium: CD
1. Asunder Hearts7. Move On
2. Fading Images8. Planets
3. Self Abstract9. Not Too Late
4. Into The Halls Of Eternity10. Reach For The Light
5. Flight With The Mind11. It Needs A Happy End
6. The Awakening

Bernard Allison Mir schwant Böses, als ich mir zum ersten mal das Cover dieser Scheibe näher betrachte. Da steht vollmundig "Srdjan Brankovic's EXPEDITION DELTA". Featuring... (siehe Bild; Red.)
Als ich den Namen Gary Wehrkamp (SHADOW GALLERY) lese, denke ich an AMARAN'S PLIGHT. Diese Veröffentlichung namens "Voice In The Light" entpuppte sich schließlich als progressive Mogelpackung. Da steckte Melodic Rock mit ein paar progressiven Attitüden drin, was lediglich an der Mitwirkung von Drummer Nick D'Virgilio (SPOCK'S BEARD) gelegen haben dürfte, mehr nicht. Und es scheint so, als wenn es sich hier um ein Solo-Projekt des serbischen Gitarristen Srdjan Brankovic handelt. Obwohl, liest man das Line-up, dann stellt man fest, dass die Hauptakteure nichts anderes als die Prog Metal-Kapelle ALOGIA sind. Oha... eine weitere Supergruppe? Also, was soll das?

Es ist doch zum Kotzen, dass man uns auf Grund moderner Computertechnik, damit meine ich das heimische recorden und das anschließende verschicken von Midi- und Soundfiles, irgendwelche Wundertüten vorgaukeln kann. Gleich vorweg: Nix Prog, sondern Melodic Rock. Nee, eigentlich AOR, was wir hier hören. Gary Wehrkamp geht den Weg des geringsten Widerstandes und hält sich in der Szene im Gespräch, in dem er hier tatsächlich in Flight With The Mind ein ganzes Gitarrensolo einspielt. Wann bekommt der mal wieder etwas Gescheites und Hörenswertes zustande? Und ganz ehrlich, mit u. a. "Hommage Symphonique" hat uns Tastenmann Erik Norlander (ROCKET SCIENTISTS) auch nicht gerade einen musikalischen Leckerbissen hingelegt. Wie schön, dass er uns in Planets ein Solo zaubert.
Da findet man eine illustre Schar an Musikern, die sich jeweils mit ein paar kurzen Einlagen an diesem Werk beteiligen und dann heißt es "… assembling some of the worlds finest players and EXPEDITION DELTA is the result". Gelächter!
Die Band ALOGIA hat sich verkleidet und somit die Legitimation dafür geholt, leicht verdauliche und massenkompatible Musik zu produzieren. Könnte gut fürs Portemonnaie sein, wenn die Mucke denn überzeugt. Tut sie das? Nicht wirklich. Alles abgegriffen, manche Refrains, wie im Eröffnungstrack Asunder Hearts, sind peinlichster Natur, andere Rhythmen sind wenigstens einigermaßen interessant (Fading Images), bis zu dem Zeitpunkt, als die Gesangsharmonien einsetzen. Oh Graus...
Nein, es gibt zwar hin und wieder die eine oder andere interessante Passage, man höre Flight With The Mind, aber dann ist auch schon ganz schnell der Ofen wieder aus. Schnell in Deckung gehen, denn man versucht es im weiteren Verlauf auch mit etwas Bombast. Den absoluten Vogel schießt dann Move On ab. Ich mag AOR, aber nicht, wenn er so billig und abgekupfert daherkommt. Auch wenn der musikalisch innovative Spielraum im Rahmen dieser Stilrichtung nicht all zu groß ist, hätte man wenigstens bei den Könnern dieses Genres genauer hinschauen sollen.

Aufpassen, nicht immer steckt das innen drin, was außen drauf steht. Auch wenn dieses Album beim Label "ProgRock Records" erscheint, handelt es sich in diesem Fall um ein laues Lüftchen. Ein paar nette Melodien, das war es dann. Raus aus dem Player und vermutlich nie wieder gehört!

Ralf 'Jogi' Ruhenstroth, (Impressum, Artikelliste), 28.03.2008

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

Startseite > CD-Reviews > Expedition Delta > Expedition Delta

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum