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| Time Is Waiting For No One, Escape Music, 2010 |
| Zsolt Csillik |
Guitars |
| Balázs Hornyák |
Drums |
| Björn Lodin |
Vocals, Guitar | |
| Gábor Mirkovics |
Bass |
| Zsolt Vamos |
Guitars |
| Produziert von: Björn Lodin |
Länge: 44 Min 47 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Time Is Waiting For No One | 7. The Pace And The Flow |
| 2. Black Clouds | 8. My Kind Of Woman |
| 3. Lonesome Loneliness | 9. Nona |
| 4. Love Goes With Anything | 10. Shine On Me Now |
| 5. Magical Pretence | 11. Four-leaf Clover |
| 6. Into The Fire | |
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Im Gravitationszentrum des klassischen Hard Rocks, da, wo alles hinfließt und irgendwie verwurstet wird. Wie ein schwarzes Loch - alles geht rein, aber nix kommt raus!
Time Is Waiting For No One ist ein Southern Rocker mit jeder Menge Groove und schönem Taumelsolo sowie der Reibeisenstimme des schwedischen Sängers Björn, vormals bei BALTIMOORE, und wer die Reviews der CDs dort liest weiß, dass Björn ein ganz erfahrener Recke ist und die HARDer auf ihrer dritten CD gut daran getan haben, ihn zu holen, denn das Ganze rockt wirklich gut.
Black Clouds ist sowas von klassischem Hard Rock dass Dir vor lauter Vergleichen keiner einfällt; Lonesome Loneliness dito, jetzt sogar mit Orgelsolo. Erinnert das alles vielleicht an Onkel Ted, vor Full Bluntal Nugity?
Nach zwei eher mäßigen Tracks (einer Ballade Love Goes With Anything und einem unentschlossenen Magical Pretence) wirft Into The Fire uns dann in solches, und da linst Onkel Sammy um die Ecke, und endlich, endlich haben wir auch das genaue Zentrum des Black Holes identifiziert.
Denkt man, doch die glatte Ballade The Pace And The Flow ist dann doch zu sehr Pop, muss aber wohl dabei sein; obwohl, schön ist schon, und bei Refrain kracht es dann auch wieder. Na ja, na gut.
Und so geht es weiter, abwechselnd Rocker und Balladen. Und, fragt man sich dann?
Ach Gott - da ist nichts wirkliche Großes dabei, kein Superkracher, aber die meisten Tracks rocken und grooven richtig schön, die Jungs wissen absolut was sie tun und genauso ist das auch produziert - stimmig. Ob die in Ungarn groß sind, weiß ich nicht; anzunehmen; oder es ist gönnbar. Escape Music meint wohl, aus dem Gulasch unter Mithilfe von Knäckebrot eine genießbares Gericht auf die internationale Karte gesetzt zu haben; und tatsächlich ist das anyplace, anytime, anywhere genießbar, weil so verdammt gut und professionell gemacht ist, ohne dass irgend etwas peinlich wäre, überdreht oder langweilig. Funny, kurzweilig und absolut gut verdaulich, das ist diese vom klassischen US-Rock beeinflußte CD. Auch bei aller fehlenden Originalität.
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