| Edacious, Sonorium, 2006 |
| Jan | Vocals, Programming |
| Micha | Guitars |
| Steve | Electronic |
| Nook | Drums, Percussion |
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| Produziert von: Eric Adam H. Grösch |
Länge: 47 Min 05 Sek |
Medium: CD |
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| 1. House of shame | 6. Starkstrom |
| 2. DBN | 7. Viruz |
| 3. Meaning [of life we stay] | 8. Question of faith |
| 4. EDACIOUS | 9. Das L-ich-t |
| 5. Re:Birth | 10. [Is innocence the] Final sin |
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'Sex zwischen Gitarren und Synthesizer', so preisen HEAVY-CURRENT ihr Album "Edacious" an. Der Slogan weckt Neugierde und
das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Ja, diese Umschreibung kommt eigentlich ganz gut hin.
Die Hessen haben sich eingängigen und forschen Gothic Rock auf ihre Fahnen geschrieben, den sie mit einer gesunden Portion
Elektronik aufpeppen und mit energischen Tanzbeats auf Clubtauglichkeit trimmen.
Man kann es natürlich auch anders herum formulieren und das Ganze als im positiven Sinne songdienlichen Elektro bezeichnen,
dem harte Gitarren die Tür zu den Herzen der Rock-Fans aufstößt.
Das ist eine Frage des Standpunktes geprägt von den sonstigen maßgeblichen Präferenzen des Hörers. Ich jedenfalls stehe auf
Bands wie HEAVY-CURRENT, die den Brückenschlag zwischen Rock und Elektro so überzeugend beherrschen.
Bands, die in der Lage sind echte Songs schreiben, die eben nicht nur auf der Tanzfläche funktionieren und sich über die
Anzahl Beats pro Zeiteinheit definieren. Bands, bei denen man sich gut vorstellen kann, dass sie als Einheit auf der Bühne
eine gute Figur abgeben. Bands, die es schaffen mit einem ausgewogenen Genre-Mix Hörer aus unterschiedlichen Szenen
gemeinsam auf sich einzuschwören.
Wer ähnliche Vorlieben hegt, sollte sich "Edacious" mit starken Nummern wie Question of faith oder House of
shame keinesfalls entgehen lassen.
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