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| Eternal Empire, Massacre Records, 2008 |
| Carsten Frank |
Vocals |
| Torsten Wolf |
Guitars |
| Frank Sawade |
Guitars |
| Dirk Marquardt |
Keyboards |
| Pablo Tammen |
Bass |
| Arndt Krone |
Drums |
| Produziert von: Carsten Frank |
Länge: 50 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Contrast | 6. Under The Spell |
| 2. Borders Of Insanity | 7. Lions Den |
| 3. The Wizard | 8. Circle Of Flames |
| 4. The Raven | 9. Falling Leaves |
| 5. When Love And Hate Collide | |
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HUMAN FORTRESS kommen aus Hannover und haben mit "Eternal Empire" soeben ihr drittes Album eingespielt. Obwohl in weiten Teilen mit neuer Besetzung, läuft alles gewohnt professionell und geordnet ab.
Der Reihe nach: 1997 gründeten Pablo J. Tammen und der Gitarrist Tosten Wolf die Formation TIMEZONE, die damals noch von einer Lady angeführt wurde. Als diese Besetzung platzte, fand man mit Jioti Parcharidis einen Leadsänger und nannte sich fortan HUMAN FORTRESS. Nach einem ansprechenden Debüt und einem kommerziell recht erfolgreichen Nachfolgealbum mit dem Titel "Defenders Of The Crown", welches im Jahr 2003 bei Massacre Records erschien, machte die Band auf Grund von Zuwächsen in den privaten Umfeldern eine längere Pause. Inzwischen ist man wieder aktiv, musste sich allerdings aus gesundheitlichen Gründen einen neuen Sänger suchen, und auch der Gitarrist Frank Sawade sowie Drummer Arndt Krone sind neu in der Band.
Mit Carsten Frank (Ex-GALLOGLASS) hat man nicht nur einen neuen Frontmann gefunden, sondern dieser hat zudem "Eternal Empire" im heimischen und eigenen "Waveland-Studio" auch produziert. Der Sound ist sehr passabel ausgefallen, alle Instrumente erschallen weitestgehend klar und voneinander differenzierbar aus den Boxen. Musikalisch wird uns gewohnt traditioneller Metal geboten, obwohl sich dies zu Beginn gar nicht so anhört. Ähnlich einer Lakonia bei AXXIS hören wir in Contrast exakt den Kontrast zwischen knackigen metallischen Riffs und einer eingängigen, süßlichen Choreinlage einer Dame, wobei man zugeben muss, dass der Eröffnungstrack genau dadurch von der üblichen Handelsware abweicht und unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn bereits mit dem zweiten Song Borders Of Insanity befinden wir uns außerhalb jeglicher Faktoren, die für eine Überraschung gut sind. Soll heißen: Alles solide und Sänger Carsten Frank macht in jeder Hinsicht einen sicheren Eindruck. Selten etwas höher in Richtung Halford, im wesentlichen nicht so rotzfrech wie ein Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER), dafür aber rau und bestimmend, und die Grunzeinlagen stören auch nicht wirklich. Allerdings halten sich die Jungs auch aus allem raus, was dann schließlich wirklich und nachhaltig beeindrucken könnte.
Bereits vor längerer Zeit hat uns ein gewisser Joacim Cans mit seiner Truppe HAMMERFALL genau auf die Spielwiese geführt, die wir in The Wizard betreten. The Raven überzeugt dagegen wieder über weite Strecken. Nicht nur, weil das Keyboard sich etwas in den Vordergrund drängt, sondern weil hier auch Groove und Rhythmik stimmig sind. When Love And Hate Collide geht mit seiner Power ebenfalls als Highlight des Silberlings durch. Da treiben die Double Basses nach vorne, da geht ein wahrer Punch von den Klampfen aus und der Bass röhrt was das Zeug hält. Dass zu allem Bombast auch ein wenig Kitsch gehört, wissen wir spätestens seit den Darbietungen von HELLOWEEN.
Mir fällt allerdings auch die Hektik in Under The Spell auf, welches an sich sehr melodiös und klar strukturiert beginnt. Power ist nicht alles, was die hart gesottenen Freaks vielleicht anders sehen und meinetwegen auch sollen. Und mit Circle Of Flames bekommen wir noch einen echten schmiedeeisernen Hammersong.
HUMAN FORTRESS haben eine gute Scheibe eingespielt, welche sich in der zweiten Hälfte steigert. "Eternal Empire" liegt ein gutes Stück über dem Durchschnitt!
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