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| Here We Stand, SAOL /H'Art / Zebralution, 2010 |
| Matze Kaeding |
Bass |
| Rudi Kaeding |
Drums |
| Peter Ladwig |
Guitar, Vocals, Keyboard |
| Gäste: |
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| Thorsten Luederwald |
Keyboards |
| Pedro Glass, Diana Preuss, Andrea Schwarz |
Background Vocals |
| Produziert von: Peter Ladwig |
Länge: 46 Min 19 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Wake Up Call | 8. I Can't Live Without Your Loving |
| 2. So Sweet | 9. Big Black Bag |
| 3. You don't Need To Say | 10. Pilot Through The Night |
| 4. Just a Little Loving | 11. Ready For You |
| 5. Woman Of My Heart | 12. Here I Stand |
| 6. Never Again | 13. Politican |
| 7. Get It Out Of My Head | |
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Sag wer Peter Ladwig ist? Ich kannte den Namen bisher nicht. Aber wir könnten uns ja mal die Mühe machen und Matthias Jabs fragen. Der ist heute und überhaupt schon lange Gitarrist bei den SCORPIONS und hat früher, also ganz früher, mit Peter zusammen bei FARGO gespielt. Als Peter Ladwig diese Band verließ, kam für diese der richtige Aufstieg, verbunden mit dem Namenswechsel zu VICTORY. Nach seinem Ausstieg wird es eher ruhig um ihn, er arbeitet mehr in der Filmbranche als Produzent, Cutter und Kameramann, schreibt nebenher aber auch noch Werbesongs für diverse Unternehmen. Soweit die wichtigsten Auszüge aus der Vergangenheit.
Seit 2005 hat Peter Ladwig wieder Lust mit einer eigenen Band Musik zu machen. Dafür hat er sich die Brüder Rudi und Matze Kaeding an die Trommeln und dicken Saiten geholt und der Band seinen Nachnamen verpasst. Peter Ladwig kommt aus Hannover, was auch die damalige Bekanntschaft mit Mr. Jabs erklärt. Und weil Hannover jetzt nicht so unüberschaubar groß ist, spielt ein gewisser Thorsten Lüderwald auf "Here We Stand" die Keyboards. Der haut sonst bei DREAMTIDE aus Hannover in die Tasten. Soweit zur Bandaufstellung.
LADWIG machen radiotauglichen Rock. Nicht zu hart, meist zart, tut nicht weh, ist aber auch nicht schlecht. Nachdem man mir letztens gesagt hat, dass wir für ein Festival, das hauptsächlich eine jüngere Klientel bedient, nicht die richtige Leserschaft haben und deswegen nicht von dem Festival berichten konnten/durften, liegen wir dann mit LADWIG auf der richtigen Seite. Das hier ist Musik, die die Kids, Teens und Jugendlichen definitiv nicht hören werden. Das ist Musik für die gesetzteren Herren, denen HARTMANN schon zu hart ist, die aber bei den FLIPPERS Brechausschlag bekommen. Peter Ladwig versucht das Loch zu füllen, das seit dem Abgesang der DIRE STRAITS entstanden ist, ohne an die Größe der Band zu kommen. Aber an allen Ecken blitzt Mark Knopfler durch. Wem die letzten Scheiben von ebenselbigem (Heißt das: justjennem? Die ratlose Red.)zu seicht sind, der kann getrost hier zu schlagen. Also Mark Knopfler blitzt durch. Und ERIC CLAPTON. Ganz besonders. Aber auch nur in abgespeckter Version. Ohne die Tiefe und Brillianz, obwohl die Gitarrensoli durchaus richtig gut sind. Und ZZ TOP. Aber auch nur in einer seichteren Version. Und ein bisschen was von Chris Rea, aber auch nur … - ach nee, das geht ja nicht mehr. Das ist schon weichgespült genug. (Ähm, früher, soll(te) das heißen. Chris hat ja jetzt den vermehrt den Blues entdeckt, womit wir wieder bei EC wären. Die Red!.)
Und trotzdem ist das hier kein Verriss. Denn die Scheibe hat tatsächlich ihren Charme. Was mich etwas stört ist die Tatsache, dass Peter Ladwig singen kann, das aber leider viel zu selten richtig raus lässt. Meist ist es das seichte Gesinge. Wenn er sich dann aber doch mal traut und etwas mehr Kohlen auf die Stimmbänder wirft, klingt die ganze Angelegenheit gleich um einiges rockiger. Bestes Beispiel dafür ist das CREAM-Cover Politican oder Just A Little Loving. Und auch die beiden Opener Wake Up Call und So Sweet können begeistern. Aber das Gros der Scheibe wird im seichten Liebesgedudel Marke Knopfler angesiedelt. Das nervt etwas, stört aber auch nicht richtig, weil es nicht weh tut.
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