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| Evolution, SPV, 2011 |
| Al Barrow |
Bass |
| Bob Catley |
Vocals |
| Tony Clarkin |
Guitars |
| Harry James |
Drums |
| Mark Stanway |
Keyboards |
| Produziert von: Tony Clarkin |
Länge: 69 Min 55 Sek |
Medium: CD |
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| 1. That Holy Touch from Breath Of Life; re-recorded drums, bass,guitar & some vocals (remixed) | 7. All My Bridges from Into The Valley Of The Moonking; re-recorded bass and drums (remixed) |
| 2. Just LIke January from Breath Of Life; re-recorded drums, bass & guitar (remixed) | 8. Blodd On Your Barbed Wire Throns from Into The Valley Of The Moonking; re-recorded bass (remixed) |
| 3. Brand New Morning from Brand New Morning; re-recorded bass, guitar & some vocals (remixed) | 9. The Visitation from The Visitation |
| 4. Immigrant Son from Brand New Morning; re-recorded bass & guitar (remixed) | 10. Wild Angels from The Visitation |
| 5. When We Were Younger from Princess Alice & The Broken Arrow; re-recorded drums, bass, guitar & some vocals (remixed) | 11. The Fall (new track) |
| 6. Out Of The Shadows from Princess Alice & The Broken Arrow; re-recorded drums, bass, guitar (remixed) | 12. Do You Know who You Are? (new track) |
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Anlässlich der Besprechung von "Into The Valley Of The Moonking" schrieb ich in einer opulenten Review, dass ich annahm, dass Clarkin sich zu Tode langweilt bei dieser mit Abstand langweiligsten und vorhersehbarsten CD des Second Life von MAGNUM. Ich hatte die CD von Anny, der Marketing Managerin der Band, bekommen, und als ich ihr dann die Review übermittelte war sie so sauer, dass sie nie wieder mit mir mailte. Aber - ich hatte wohl Recht - oder wie ist das vorliegende Werk zu erklären? Und warum tut MAGNUM das den Fans an?
Diese CD ist eine Best-Of Compilation der Phase von MAGNUM die nach der Re-union passend mit "Breath Of Life" 2002 eingeläutet wurde. Gefolgt wurde das von dem Highlight "Brand New Morning", das rockiger und kantiger geriet als alle anderen CDs der zweiten Phase, wenn nicht sogar als alle anderen MAGNUM CDs - Mein Liebling dieser Phase, dann der Rückschritt "Princess Alice …" , von vielen mit derklassischen MAGNUM Platte "On A Storytellers's Night" verglichen, die trotzdem überhaupt nicht richtig in die Rockgänge kam. Schließlich der Langweiler "Moonking" - und die Auferstehung mit "The Visitation", die MAGNUM bei der perfekt gelungenen Gratwanderung zwischen klassisch-episch und rockig-modern zeigte; Clarkin war aufgewacht und hatte seine Gitarre wiedergefunden.
Von diesen CDs gibt es jetzt eine Sammlung Tracks plus zwei neue. Dabei hat man nicht einfach alt und neu zusammen gepappt sondern die Tracks mit neuen Spuren, zumeist derjenigen der Gitarre (!), des Bass und des Schlagzeugs versehen, und ihnen so zusätzlich mehr Druck verpasst. Und siehe da - plötzlich haben auch die Luschen von "Alice" mehr Biss, ganz zu schweigen von den Knallern von "Breath Of Life". So klingen MAGNUM; wenn die Band zubeißt. Und sie klingen dann verdammt gut, und können wirklich richtig rocken. Sie klingen so wie eine Classic Rock Band in modernen Zeiten klingen kann ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Sie klingen natürlich nicht wirklich modern oder zeitgemäß - dann würden die Hörer weglaufen, und wer will das? Aber immerhin - so sind die Peter Alexander des Hard'n'Prog Rock im Heute angekommen; mit einem Biss, der fühlbar ist aber nicht weh tut. Für einen wie mich, der Rockin' Chair und Mama von "Goodnight L.A." für richtig gute kleine Rocker hält, und der seine Pausenbrot verwettet, dass das die Tracks sind, bei denen Clarkin den meisten Spaß hatte, genau die richtige Dosis Clarkin, des Mr. Nearly Normal an der Gitarre. Wo sie allerdings die Überflüssixe und sechstausendmal GehörzeThe Fall und Do You Know Who You Are her haben, und vor allem, was die auf dieser Best-Of zu suchen haben - wer weiß das? Oder irre ich mich, und Clarkin hat bei den Rocktracks doch keine Spaß? Soll das eine Annäherung an Pop Zeugs wie die COLDPLAYer sein?
Wie auch immer - die Band rockt über weite Strecken. Und - warum tut MAGNUM das seinen Fans an und rockt das Boot nicht gleich damals von Anfang an? Schlingern tut es doch jetzt auch, lässt es einen mit der Frage zurück - wer zum Teufel sind eigentlich MAGNUM? Anhören, wenn man wissen will, wie MAGNUM rocken können.
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