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| Road to salvation, Sheer Class Music/NL Distribution, 2007 |
| Martie Peters |
Vocals, Guitar, Synthesizers, Piano, Strings, Programming |
| Martin Slott | Guitars |
| Jakob Schlein | Drums |
| BJ | Bass |
| Produziert von: Martie Peters |
Länge: 55 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Fallen | 7. Swiming in your blue eyes |
| 2. Chosen one | 8. Silence sits at my throne |
| 3. Shallow | 9. Kill the pain |
| 4. The clown | 10. Waitin' in line |
| 5. Wish | 11. All I have |
| 6. For what it's worth | 12. Road to salvation |
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Ihr steht auf Bryan Adams? Natürlich nicht auf
den Schnulzen-Bryan, sondern den mit Hummeln zwischen den Hinterbacken, der ungezwungen und zupackend rockt. Und
WHITE LION mögt ihr auch? Perfekt! Dann ist "Road
to salvation" genau euer Ding, denn zwischen diesen beiden Fixpunkten hat sich das zweite Album der MARTIE PETERS GROUP
ein Plätzchen erobert.
Dabei erfinden die Dänen den Melodic Rock nicht neu, präsentieren ihn aber auf eine äußerst erfrischende Art und Weise.
Ihren besonderen Reiz erhält diese Veröffentlichung durch den Kontrast zwischen den energischen Gitarren und der
samtweichen Stimme von Chefdenker und Lenker Martie Peters.
Das geschieht frei von jeglichem Kalkül, ob die relativ harte Gangart vielleicht den einen oder anderen Mainstream Hörer
vergraulen könnte. Ganz im Gegenteil. Diese Band vermittelt absolut glaubwürdig, dass sie Spaß daran hat zu rocken und sie
leben diese Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute in aller Konsequenz aus.
Natürlich hat "Road to salvation" auch seine genre-typischen ruhigeren Momente, aber selbst diese verkommen nie zu
schmalztriefendem Kitsch sondern werden stets voller Energie dargeboten.
Zwar wirkt das Songwriting zunächst etwas unspektakulär, aber auch das gibt sich nach dem zweiten, dritten Hördurchgang.
Erste Stücke drängen sich unwiderstehlich in den Vordergrund und von Mal zu Mal werden es mehr. Und seien wir doch
ehrlich: Besser ein Album erschließt sich einem nicht gleich sofort und man hat dafür lange Spaß daran, wie wenn sich
schnell erste Abnutzungserscheinungen einstellen.
Insgesamt ist "Road to salvation" eine angenehme Überraschung und hebt sich angenehm von der nicht enden wollenden Flut
von Melodic Rock-Veröffentlichungen ab. Ein echter Geheimtipp für alle, die ihren Melodic Rock gerne etwas härter, aber
nicht unbedingt gleich metallisch mögen. Wer sich auch heute noch gerne an die Solo-Veröffentlichungen von Andy Taylor
(DURAN DURAN) oder Paul Dean (LOVERBOY) erinnert, kann blind zugreifen.
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