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| Join The Revolution, Gemini Music/Spotted Hound Music, 2008 |
| James Lancaster |
Guitars, Lead Vocals, Keyboards |
| Ed Hornung |
Bass, Lead Vocals |
| Troy Nickel |
Drums, Percussion, Vocals |
| Gäste: |
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| Kerry Clark |
Lead & Rhythm Electric Guitars (Through The Years) |
| Tracy Underwood |
Backing Vocals |
| Michael Rosenthal |
Keyboards (Feeling Free, That Ain't Right & I Am Falling) |
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| 1. He Don't Love You | 6. Feelin' Free |
| 2. Speak My Mind | 7. I Am Falling |
| 3. Caught In Your Spell | 8. Come Home |
| 4. That Ain't Right | 9. On My Way |
| 5. Through The Years | |
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"Well we live in a trailer at the edge of town". Ach nee, es heißt ja gar nicht Revolution Blues von dem ehemals besten Feind eines echten Southern Man - Neil Young - sondern nur REVOLUTION BLUE.
"Join The Revolution" fordern die Musiker von REVOLUTION BLUE die Leute auf. Das ist immer so 'ne Sache, denn bei einer schleichenden Veränderung sind ja meist alle dabei. Nennst du das Ding aber Revolution, sagen alle: "Nö, danke. Erstmal nachdenken. Dann vielleicht, eventuell, mal gucken". Das ist der Grund, warum Revolutionen zwar oft versucht werden, aber selten gelingen. Und wenn mal eine geklappt hat, dann merkt es der einfache Mann erst sehr spät und manchmal nie.
Hier spielt sich die Revolution aber auf bekanntem Gebiet ab: Zwischen LED ZEPPELIN und DEEP PURPLE mit einem breiten Überhang zum Blues. Also Hard Blues-Rock. Und das heißt: Okay, wir sind dabei!
James, Ed und Troy sind schon ein paar Jahre älter. Vor etwa 20 Jahren haben sie sich zum ersten Mal mit Musik beschäftigt. Ed gesteht, dass es Roger Glover war, der ihn ohne es zu wissen zum Bass spielen gebracht hat.
Das erste Stück der CD ist He Don't Love You. Hier stampft der (Blues) Rock mit scharfen E-Gitarren und melodiösem Refrain einher. Das Gitarrensolo von Mr. Lancaster ist so dreckig, wie ein guter Blues nun einmal sein sollte. Es folgt der Boogie Speak My Mind mit der Backing Sängerin Tracy Underwood und hier würden bei einem Konzert erstmals alle Feuerzeuge brennen.
Den Slow-Blues Caught In Your Spell singt Ed Hornung, wobei Tracy Underwood soulig brilliert. James Lancaster und Ed Hornung teilen sich in die Lead Vocals, wobei Lancaster eine etwas rauere Stimme sein eigen nennt. Aber auch Hornungs "lieblichere" Stimme hat ihren Platz in den passenden Songs. Und Tracy Underwood ist sowieso über sämtliche Zweifel erhaben. So wie sich Lancaster und Hornung den Gesang teilen, teilen sie sich auch das Songwriting und bleiben dabei immer in der Schnittmenge von Hardrock und Blues.
In Through The Years spielt Lancaster die Akustikgitarre, während Kerry Clark die E-Gitarre bedient. Dazu singt Underwood im Chor - dieses Stück möchte ich live erleben. Wenn da nicht alle Feuerzeuge brennen, sind keine Bluesfans vor Ort.
Die Gitarre von James Lancaster strahlt diesen Sound ab, den auch bekannte Gitarrenhelden wie Warren Haynes oder Gary Rossington drauf haben. Ed Hornung lässt dazu die fünf dicken Saiten mächtig schnurren - ein Supersound, der den Musikfan so richtig heiß macht. Feelin' Free ist für beides ein gutes Beispiel.
In I Am Falling macht Troy Nickel noch Percussion. Sicher ist das nur eine Petitesse, macht aber das besondere in diesem Song aus.
Come Home ist ein etwas langsamer Titel, der fast wie ein Stück von FOREIGNER klingt. Und On My Way ist ein vorzüglicher Abschluss, den beide, Lancaster und Hornung zusammen geschrieben und gesungen haben. Zusammen spielen sie ja sowieso.
Wie ich dem äußerst knapp gehaltenen Infoblatt des deutschen Musikverlages entnehme, ist die Band "hard at work writing tunes for their next release". Wenn das so ist - und warum soll man daran zweifeln -, dann sollte die Band bei ihrem "next release" an alte Kräfte und Tracy Underwood denken. Beides machte "Join The Revolution" zu einem Hörgenuss.
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