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| Sanchez, Artist Service, 2007 |
| Jose Sanchez | Vocals |
| Martin Tilander | Drums |
| Kenneth Jonsson | Guitars |
| Thomas Josefsson | Guitars |
| Jörgen Andersson | Bass |
| Studio line up: | |
| Jose Sanchez | Vocals |
| Martin Tilander | Drums |
| Mike Valley | Guitars |
| Claes Wikander | Bass |
| Gäste: | |
| Hero | Guitars |
| Priest | Guitars |
| Produziert von: Jose Sanchez and Mikael Dahl |
Länge: 38 Min 48 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I'm in love | 7. Lies! |
| 2. Hot lips | 8. Funky town |
| 3. Looking for some love | 9. Sometimes |
| 4. Don't treat me like a fool | 10. The runner |
| 5. Bad boys | 11. Don't treat me like a fool (Spanish version) |
| 6. Little bit of love | |
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SANCHEZ servieren uns auf ihrem gleichnamigen Debüt unspektakulären, mit einer Prise Sleaze angereicherten
Mittachtziger-Metal, und reihen sich stilistisch irgendwo zwischen Bands wie HELIX, SHY oder BLACK 'N' BLUE ein.
Spieltechnisch geht das Ganze in Ordnung und ein Gitarrensolo wie bei Little bit of love lässt einen sogar durchaus kurz
aufhorchen.
Auch wenn sich ein gewisser Unterhaltungswert beim besten Willen nicht bestreiten lässt, so ist das Werk insgesamt nur
mäßig originell ausgefallen. Ob man nun von bewährten Markenzeichen eines Genres oder übermäßig strapazierten Klischees
sprechen mag, bleibt dabei dem jeweiligen Betrachter überlassen.
Dazu passt es dann aber auch perfekt ins Bild, dass SANCHEZ sich inhaltlich ausführlich und ausschließlich mit dem
Austausch von Körperflüssigkeiten beschäftigen. Zugegeben, man sollte dieses Thema nicht unterbewerten, aber man darf sich
sicher etwas weniger platt und plump damit auseinander setzten. Bad boys hier, Hot lips da, mal I'm in
love dann zur Abwechslung Looking for love... Wenn einem sogar die ähnlich gestrickten
WHITESNAKE-Botschaften plötzlich wie
anspruchsvolle Poesie erscheinen, spätestens dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat.
Klar kann man sich die Scheibe anhören. Sie rauscht vorbei, tut nicht weh, hinterlässt aber auch keinen nachhaltigen
Eindruck. Auf dem kompletten Album versteckt sich keine einzige Komposition, die einem das Gefühl gibt, es würde einem
wirklich etwas fehlen, wenn man sie nicht kennen würde.
Hoffnungslose Nostalgiker, die unter akutem Nachschubmangel an Tonträgern leiden, mögen SANCHEZ noch etwas abgewinnen
können. Insgesamt aber dürfte es der Band mehr als schwer fallen in der heutigen Musiklandschaft einen bleibenden Eindruck
zu hinterlassen.
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