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| Time, Space And The Electric, Grubbworm Music, 2008 |
| Todd Grubbs |
Guitars, Keyboards, Mandolins |
| Derek Sherinian |
Keyboards |
| Jeff Henry |
Percussion |
| Bo Smith |
Vocalizations |
| Alan Tatum |
Bass |
| Mark Prator |
Drums, Percussion |
| Sean Malone |
Bass |
| Chris Poland |
Guitar Solo (A View From Inner Space) |
| John Wesley |
Guitar Solo (A View From Inner Space) |
| Ralph Santolla |
Guitar Solo (The Argument) |
| Don Preston |
Moog Solo (You Are Here) |
| Produziert von: Todd Grubbs |
Länge: 51 Min 44 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Time, Space And The Electric | 7. A View From Inner Space |
| 2. Thank You Mr. Maniac | 8. The Argument |
| 3. The Fearless Future | 9. You Are Here |
| 4. Dreaming Aboard An Alien Airkraft | 10. The Ballad Of Emy And LU |
| 5. Edith | 11. Curved Time |
| 6. The Electric Life | |
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Denken wir uns einfach die paar Chöre in The Electric Life weg und reden schlicht und einfach von einem instrumentalen und leicht progressivem Metal-Album. Also, ehrlich gesagt kann ich so einer Veröffentlichung nur noch wenig abgewinnen. Ich habe ohne Zweifel schon Gitarristen gehört, die außer einer reinen Frickelorgie gar nichts anderes mehr zu bieten haben, als dass der Egotrip zur Gänze ausgelebt wird. Das ist bei Todd Grubbs nicht unbedingt so. Der spielt nämlich tatsächlich an den meisten Stellen noch sehr eingängige und hervorragende Melodien. Die bleiben sogar hin und wieder hängen. Und mit Derek Sherinian (Ex-DREAM THEATER) hat er an den Tasten einen guten Mann an der Seite, der das auffängt, was auf der Klampfe nicht zu leisten ist. Richtig, zum Prog gehören in der Regel Synthesizer und/oder Orgeln und/oder Pianos. Von der Warte aus betrachtet ist man also auf der sicheren Seite.
Andererseits haben schon Gitarreros wie Vai, Satriani und auch der geschätzte Petrucci mit ihren Solo-Frickelveröffentlichungen fast ausnahmslos bei den 6-Saiten-Freaks Anklang gefunden. Wer um Himmels Willen soll sich ansonsten an einer Scheibe wie "Time, Space And The Electric" langfristig erfreuen?
Vieles sind abgenudelte und immer wiederkehrende, schlichte Hard Rock- und Metal-Riffs, die mit zahlreichen Sololäufen ergänzt wurden. Das Schlagzeug dümpelt "druckvoll" wie z.B. in The Argument absolut seelenlos dahin. Zugegeben, für den Nachwuchsgitarristen kann es eine kleine Lehrstunde sein, für eine gesamte Band finden sich nachahmenswerte Rhythmen, der Moog-Sound von Don Preston in You Are Here klingt zwar nicht innovativ, aber angenehm.
Die zusätzlichen Dreingaben von Chris Poland, Ralph Santolla und John Wesley können die Schar der Käufer verdreifachen, aber unterm Strich ist das Teil so überflüssig wie ein oberbayerischer Weiberkropf! Einzig und allein zu loben sind die jeweiligen Abbildungen im Booklet. Die gehen auf das Konto des Künstlers David Hervey und sind durchaus mehr als sehenswert.
[Bleibt zu klären, ob oberbayrische Kröpfe überflüssiger als beispielsweise rheinhessische sind. Red.]
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