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Will Hoge

The Wreckage

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Rykodisc
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All Music Guide (englisch)

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The Wreckage
The Wreckage, Rykodisc, 2009
Will Hoge Vocals, Accoustic Guitar, Electric Guitar, Percussion
Adam Beard Bass
Sigurdur Birkis Drums, Background Vocals
Devin Malone Electric Guitar, 12 String Guitar, Pedal Steel, Piano, Wurlitzer
Gäste:
Pat Buchanan Electric Guitar, Baritone Guitar
Dan Baird High String Guitar
Kyle Cook & Ken Coomer Percussion (Just Like Me)
Jan Gunderman Mellotron (What Could I Do)
Tony Harrell Piano (Highway Wings)
Scott Huff Background Vocals (Long Gone)
Tim Marks Bass (Even If It Breaks Your Heart & Too Late Too Soo´n)
Ashley Monroe Vocals
Kenny Vaughan Electric Guitar (Long Gone)
Michael Webb Piano, Hammond B3 (Hard To Love & Where Do We Go From Down)
Produziert von: Ken Coomer & Charlie Brocco Länge: 43 Min 49 Sek Medium: CD
1. Hard To Love7. Goodnight / Goodbye
2. Long Gone8. Just Like Me
3. The Wreckage9. Highway Wings
4. Favorite Waste Of Time10. Where Do We Go From Down
5. Even If It Breaks Your Heart11. Too Late Too Soo´n
6. What Could I Do

Will Hoge, geboren in Nashville, ist nicht ganz so neu in der US-Musikszene wie man hier in Europa annehmen könnte. Er hat bereits drei eigene CDs veröffentlicht (eine 'rave' Review von "Draw The Curtains" mit zusätzlichen Infos siehe hier), und nun Opus #4 am Start. Musikalisch bewegt er sich im Americana/Heartland Bereich; Vorbilder sind anzunehmender- und hörenderweise Bob Seger, die DRIVE-BY TRUCKERS und – interessanterweise – Leo Sayer, und zwar der vom 74er "Just A Boy". So weit, so gut, und ehrlich gesagt auch so trocken und den Kern der Sache nicht treffend.

Unser Will ist nämlich ein Guter und legt seine ganze Seele in seine Songs, was auch die langsamen bereits nach kurzer Gewöhnung extrem genießbar macht. Man höre sich What Could I Do an, und bewundere das. Oder und vor allem Too Late Too Soon, wo er wie der beseelte junge Leo Sayer mit genau der Inbrunst singt, die dieser auf dem erwähnten Debüt aufbrachte. Intensiv, wunderbar.
Bei den schnelleren Stücken hört man etwa die Nähe zu den Truckers beim rauen Just Like Me und zu Bob Seger bei Hard To Love, ohne das das jetzt in Anbiederei ausartet. Will benutzt das, was die Altvorderen ins Leben gerufen haben, und bringt seine Versionen dieser Musik, echt und eigenständig. Und er kann auch wirklich sehr schöne Refrains/Hooklines schaffen – die Songs gehen ins Ohr!

Wer die erwähnten Künstler mag – und wer mag die nicht (der mag sicher auch kein Bier!) – möge sich Will unbedingt zu Gemüte führen – es lohnt. Ganz abgesehen davon, dass die verschiedenen instrumentalen Beiträge, die Lead Guitar Soli, die Produktion und nicht zuletzt auch Wills Stimme zusätzlichen Genuß verschaffen.
Generell übrigens ist der Promoter für dieser Art Musik in Europe - Hemifran - ja für jeden, der sich für Americana interessiert, eine Fundgrube - mal anschauen.

Die Tracks auf MySpace geben sehr gut wieder, was den Hörer erwartet (obwohl Too Late Too Soon fehlt). Wem das gefällt, der hat noch einen Grund mehr, zuzugreifen.
Downloads: Einzelne Tracks runterzuladen lohnt sich bei diesem Album nicht; anders herum ausgedrückt: das Ding ist gut, eine Gesamtanschaffung empfohlen.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 19.01.2010


 
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