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| A Tower Of Silence, Bird’s Robe Records, 2011 |
| Nicholas Antoinette |
Bass, Vocals |
| Dean Bennison |
Guitars, Clarinet, Vocals |
| Martyn Cook |
Flute, Saxophone |
| David Eaton |
Keyboards, Vocals, Guitar |
| Steve Eaton |
Drums, Percussion, Vocals |
| Robert James Moulding |
Vocals, Percussion, Guitar |
| Douglas Skene |
Guitars, Vocals |
| Katrin Feil, Becky Shepard |
Backing Vocals on All That Is … |
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| Produziert von: Dean Bennison |
Länge: 72 Min 14 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Passing Bell (Part I - VI) | 5. Weeping Willow |
| 2. Archway Of Tears | 6. And I Wait For My World To End |
| 3. This Final Resting Place | 7. The Holy Innocent |
| 4. A Tower Of Silence | 8. All That Is … (i. Light Of Change / ii. The Limbo Of Infants / iii. Endless Opportunity) |
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Große Fragezeichen über meinem Kopf: Soll ich hier lieber über die Story oder über die Musik schreiben? Beides ist interessant und spannend, aber auch irgendwie nicht ganz der Weisheit letzter Schluss.
Okay. Die Story handelt von einem Mädchen, welches im Alter von 11 Jahren das zeitliche segnet, aber ihr Geist bleibt im alten viktorianischen Armenhaus zurück. Der Rest verschwimmt für mich im Nirvana. Musikalisch hört sich das düster, schwer und depressiv an, ist es aber nicht. Erstaunlich frisch rocken sich die Australier durch diese Thematik, dass man den eigentlichen Grundgedanken darüber ganz verliert. Hammond und weitere Tasteninstrumente bilden das Grundgerüst zu diesem musikalischen Ausritt, während die Gitarre die Riffs unter den Klangteppich und gekonnt die Soli setzt. Typisch für dieses Genre ist, dass man sich dabei alter Meister bedient. So kann man dem ein oder anderen Gitarrensolo nicht absprechen einen Blick hinter die Türen der PINK FLOYD-Veröffentlichungen geworfen zu haben, während manches Grundthema durchaus auch bei GENESIS oder SPOCK'S BEARD zu finden sein könnte. Das Schlagzeug erinnert mich an die alten BARCLEY JAMES HARVEST-Sounds - die klangen auch immer leicht pappig. Passt hier aber, wobei ein "knallendere"" Sound durchaus seine Berechtigung gehabt hätte. Vom Gesang her gibt's nichts zu meckern, hohe Qualität sollte bei so vielen Barden aber auch zu erwarten sein.
Warum ist das jetzt nicht alles der Weisheit letzter Schluss? Nun zum einen erschließt sich mir die Story nicht richtig, weil einfach die Texte fehlen. Und musikalisch ist das richtig gut gemacht, aber leider dann doch nur eine Kopie der zitierten Kollegen. Alles in allem sicherlich eine Scheibe die ihre Freunde bei Fans der genannten Bands sowie bei MARILLION und auch BEARDFISH finden sollte. Reinhören lohnt sich auf alle Fälle.
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