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| Age Of The Joker, Nuclear Blast Records, 2011 |
| Felix Bohnke |
Drums |
| Tobias "Eggi" Exxel |
Bass |
| Jens Ludwig |
Lead & Rhythm Guitar |
| Tobias Sammet |
Vocals |
| Dirk Sauer |
Rhythm & Lead Guitar |
| Produziert von: Sascha Paeth |
Länge: 65 Min 23 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Robin Hood | 7. Faces In The Dark |
| 2. Nobody's Hero | 8. The Arcane Guild |
| 3. Rock Of Cashel | 9. Fire On The Downline |
| 4. Pandora's Box | 10. Behind The Gates Of Midnight World |
| 5. Breathe | 11. Every Night Without You |
| 6. Two Out Of Seven | 12. |
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Ich vermute, dass mich nachfolgender Satz für weitere Reviews im Hardrock diskreditiert: Ich habe bisher noch nie den Hype um EDGUY verstanden! Okay, ich habe mich auch noch nie besonders für diese um den Globus reisende Truppe aus dem Hessenland interessiert. Klar, "Mandrake" kennt man irgendwie, lief damals auf jeder gut ausgestatteten Metal Party, das war's dann aber auch. Keine Ahnung warum, war einfach so, und bisher habe ich sie nicht vermisst.
Um es gleich vorweg zu sagen: nach dem Hören von "Age Of The Joker" wird sich dieser Eindruck bei mir auch nicht ändern. EDGUY sind eine tolle Truppe, aber richtig vom Hocker haut mich dieser Dreher nicht. Schon der Einstieg mit dem 8-Minuten-Epos Robin Hood kommt mit seinem SAXON-artigen Stil als Einsteigernummer für mich zu sperrig durch die Boxen. An anderer Stelle platziert könnte diese Nummer sicherlich besser zünden. Sehr erstaunt bin ich über die Stimme von Tobias Sammet: der klingt älter, als er ist. Nobody's Hero kann da schon eher punkten, suhlt sich ganz tief in der SAXON-Mottenkiste, macht aber Spaß. Rock Of Cashel - nett, interessanter wird es da schon mit Pandora's Box, dass sich anfangs bei den alten BON JOVI bedient, um sich im weiteren Verlauf zu einem echten Stampfer zu entwickeln. Breathe hat nichts mit PINK FLOYD zu tun, fährt aber eine Menge 80er-Jahre Keyboards auf, hält damit dem Stil der CD weiter die Stange. Und so geht es munter weiter, man hat sich dran gewöhnt, bis Behind The Gates Of Midnight World die eingeschlagene Wegrichtung verlässt. Schwermetallisch geht's zur Sache, mit überraschenden Wendungen und spannenden neun Minuten. Hier fährt die Band meiner Meinung nach ihr ganzes kompositorisches Können auf.
Mein Fazit: "Age Of The Joker" ist kein schlechtes Album geworden, kann mich aber nicht richtig überzeugen. EDGUY ist eine sympathische Truppe, vor deren Erfolgen ich den Hut ziehe, die aber nicht jedem gefallen muss.
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