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| Live! In Chicago, Roadrunner, 2010 |
| Riley Hosbourn |
Keyboards, B-3 |
| Noah Hunt |
Lead Vocals |
| Chris 'Whipper' Layton |
Drums |
| Scott Nelson |
Bass |
| Kenny Wayne Shepherd |
Lead Guitar, Vocals |
| Gäste: |
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| Buddy Flett |
Guitar |
| Bryan Lee |
Guitar |
| Willie 'Big Eyes' Smith |
Harmonica |
| Hubert Sumlin |
Guitar |
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Länge: 75 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Somehow, Somewhere, Someway | 8.Eye To Eye |
| 2. King's Highway | 9. How Many More Years |
| 3. True Lies | 10. Sick And Tired |
| 4.Deja Voodoo | 11. Feed Me |
| 5. Sell My Monkey | 12. Rocking Daddy |
| 6. Dance For Me Girl | 13. Blue On Black |
| 7. Baby, Don't Say That No More | 14. I'm A King Bee |
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Diese CD bringt uns ein Konzert des bekannten Blues Gitarristen Kenny Wayne Sheperd nahe. Sie wurde während einer Tour nebenbei aufgenommen, als Intermezzo sozusagen, und Herr Shepherd spielt alte Bluesstandards seiner Idole. Begleitet wird er dabei von bekannten Musikern und seiner Begleitband. Die Darbietung ist ordentlich, die einzelnen Stücke - vom Blues Standard New Orleansscher oder Deltablues Prägung über die nordstaatliche Chicagoblues Variante zum veritablen Blues Rock Stück und Rock'n'Roll ist alles vertreten - sind kompetent arrangiert und werden ebenso dargeboten .
So könnte sie sich lesen, diese Review, und wäre so richtig wie unvollkommen; als würde man sagen, dass Edward Van Halen - holländischer Geburt - ein bekannter, stilbildender Gitarrist ist.
Versuchen wir es mal so: wenn KWS so in Form ist wie auf dieser CD, ist er im Augenblick der einzige, dem ich eine Wiederaufnahme des Mountain Jam der ALLMAN BROTHERS bw. Duane Allmans zutrauen würde - und das sind meines Wissens nach zweimal 20 Minuten Sologitarren dominierte Musik, und so etwas kann schon arg auf die Nerven gehen. Nun kann jeder den Mountain Jam aufnehmen, und bevor die Leute auf schräge Ideen kommen füge ich schnell an, dass KWS in der Form, in der er sich auf der vorliegenden CD befindet, wohl so schaffen würde, dass jede Minute ein Genuss höchster Güte wäre.
Denn genau so ist das hier. Was der junge Mann dann an Leadguitar Arbeit leistet ist schlicht umwerfend. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Technik die Schnelligkeit, die Arpeggien, Tremoli und die Vibratos (alles da, keine Bange), sondern darum, wie das dann am Ende klingt - um die Emotion. Und davon ist hier jede Menge vorhanden, was diese CD zu einem Must-Have macht.
Sicher: ob und welche Emotion letztlich tatsächlich transportiert wird hängt vom Sender genauso ab wie vom Empfänger und seiner - jawohl! - Empfänglichkeit. Ist wie bei Bier - wer's nicht mag … Die Tracks an sich sind nicht außergewöhnlich, aber ok; die Band ist ok und die zusätzlichen Mitspieler auch. Aber es ist der Mann und seine Gitarre, die das "Live! In Chicago" zu einem Ausnahmeerlebnis machen, das ich nur jedem ans Herz legen kann. Wer mal wieder die gute alte Gänsehaut sucht, ist hier richtig! An einigen Stellen kommt er sehr nahe an Johnny Winter ran (ich meine dabei den Johnny Winter, der ebenfalls ohne eine Sekunden Langweile den Mountain Jam hätte aufnehmen können, etwa den JW zu Zeiten von und vor "Third Degree"), und das will wirklich etwas heißen.
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