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| Left Of Mind, Bird’s Robe Records, 2012 |
| Shan Abey |
Guitar |
| Tim Adderley |
Drums |
| Ben Norvill |
Bass |
| Joel Woolf |
Saxophone, Vocals, Synths |
| Produziert von: Pirate |
Länge: 31 Min 10 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Left Of Mind | 5. Finish |
| 2. Animals Cannibals | 6. Creepy |
| 3. Rough Shuffle | 7. Daggers |
| 4. In The Balance | 8. Time Minus Five |
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Wie schreibt Wikipedia über Kunst: "Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein." Das muss man in puncto PIRATE so stehen lassen, denn diese Musik muss man mögen, dieses Sound-Armageddon, dieses tongewordene Etwas, dargeboten von scheinbar ADS-gestörten Adrenalin Junkies. Mich nervt das eigentlich schon nach den ersten Tönen. Ich habe KING CRIMSON nie gemocht und werde auch PIRATE nie mögen.
Dabei ist das nicht mal uninteressant, was die Australier auf "Left Of Mind" abfeuern, nur halt schwer gewöhnungsbedürftig. PIRATE hauen einem die Soundcollagen um die Ohren, dass diese nur so glühen. Zwischendurch werden noch Saxophon und Flöte ausgepackt - dann wird's richtig schräg. Ab und an ist man aber auch in der Lage, dass ein oder andere annähernd Hook zu nennende Riff aus der Gitarre zu kloppen. Mit Finish und Creepy gönnt man dem Hörer sogar so etwas wie einen Moment der Ruhe. Spätestens mit Daggers ist es damit dann aber auch wieder vorbei. So kracht und knallt man durch die gute halbe Stunde interessanter Musikkultur und hinterlässt zumindest bei mir einen kopfschüttelnden Eindruck.
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