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| The World As We Love It, earMUSIC/Edel, 2010 |
| Oleg "Ivanich" Bondaletov |
Keyboards |
| Andrey "Drunia" Kruglov |
Drums |
| Dmitriy "Mitya" Losev |
Guitar |
| Roman "Roma" Nevelev |
Bass |
| Konstantin "Koha" Shustarev |
Vocals, Guitar |
| Gäste: |
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| Billy Gibbons |
Vocal (Night Rider & It'll Be Ok), Guitar (Night Rider) |
| Nuno Bettencourt |
Guitar (It'll Be Ok) |
| Alice Cooper |
Vocal, Guitar (Troubled Love) |
| Keri Kelli |
Guitar (Troubled Love) |
| John Lawton |
Vocal (Stranger's Song) |
| Steve Stevens & Billy Idol |
Guitar (Stranger's Song) |
| Paul Stanley |
Vocal (Cut The Wire & Kukarracha, Guitar (Cut The Wire) |
| Steve Salas |
Guitar (Cut The Wire) |
| Steve Vai |
Guitar (My Reflection After Seeing The Schindler's List Movie) |
| Graham Bonnet |
Vocal (God Made Us Free & Kukarracha) |
| Glenn Hughes |
Vocal (Why Don't You, Tonight, Private Own & Kukarracha) |
| Jeff Scott Soto |
Vocal (I Believe) |
| Joe Bonamassa |
Guitar (Tonight) |
| Matt Filippini |
Guitar (Private Own) |
| Eric Martin |
Vocal (Open Letter To God & Kukarracha) |
| Udo Dirkschneider |
Vocal (Nature's Child) |
| Dan McCafferty |
Vocal (I Love You & My Simple Song) |
| Joe Lynn Turner |
Vocal (Head Shooter & Kukarracha) |
| Jorn Lande |
Vocal (Heroin) |
| Steve Lukather |
Guitar (Kukarracha) |
| Produziert von: Fabrizio Grossi |
Länge: 79 Min 10 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Intro | 11. Tonight |
| 2. Night Rider | 12. Private Own |
| 3. It'll Be O.K. | 13. Open Letter To God |
| 4. Trouble Love | 14. Nature's Child |
| 5. Stranger's Song | 15. I Love You |
| 6. Cut The Wire | 16. Head Shooter |
| 7. My Reflection After Seeing The Schindler's List Movie | 17. Heroin |
| 8. God Made Us Free | 18. My Simple Song |
| 9. Why Don't You | 19. Kukarracha |
| 10. I Believe | |
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Ein leichtes Intro plänkelt ins Gehör. Jemand stößt einen Schrei aus als sei der Gottseibeiuns hinter ihm her (ist's Glenn 'Wo ist die nächste Oper mit Wagnermusik' Hughes gar?) – und die PUSHKING genannte Hauruck-Fraktion des russischen Pop-Kosmos – die Rockmonauten also – starten in den (Kosmos!) nicht umsonst so genannten Track Nightrider, nicht ohne sich der Mithilfe von Ober-Boogie-Maat Billy 'Autsch – mein Bart' Gibbons und seiner Gitarre, sonst bei ZZ TOP eingesetzt, zu versichern.
Und während man noch fingerschnippend (nein, quatsch, sowas macht heute keiner mehr! Ist rein metaphorisch gemeint, um den Genuss an der Musik zu versinnbildlichen) zurücklehnt und die Musik genießt, fragt das Unterbewusstsein schon, wessen und vor allem warum diese Band sich noch alles versichert hat, und liest staunend die als 'Who Is Who' des Rock durchgehende Liste von Gästen. War denn schon Weihnachten?
Wohl auch, aber vor allem haben die Jungs um Mastermind Konstantin "Koha" Shustarev wohl den Spruch vom Schuster und den Leisten ernst genommen und sind seit 15 CDs im Business; und ich dachte eben noch: aber nur in Russland. Doch mein alter Freund und Chinaphilosoph Denk-Ste wies mich auf den hier angebrachten Nutzen des Zweifels hin – denn die Band hat schon in Frankfurt/Main musiziert und aufgenommen (was aber vor meiner Zeit gewesen sein muss, denn in der Lokalpresse stand mal nix davon!).
Während der geneigte Leser noch über die Sinnhaftigkeit meines letzten Halb-Satzes grübelt (ich gehe von grübelnden Lesern aus; dies ist ein Innteligenzja Magazin), führen uns PUSHKING (Pushkin plus To Push plus King) in den etwas melodramatisch-balladesken Track It'll Be OK, wo nun nicht nur Billy singt, sondern Nuno Bettencourt, der alte Extremist, die Töne im Solo an den Saiten aufhängt; aber melodisch gemacht, das alles.
Schunkelnd kommen die Ex-Diva und Mutter allen Übels ALICE COOPER und Keri Kelli herein, um einen typischen COOPER-Track - Troubled Love - zum Besten zu geben. Was hat es denn nun mit diesen Projekt auf sich?
PUSHKING haben aus früheren Alben 19 Tracks ausgesucht, um diese noch einmal, diesmal mit Hilfe ausgesuchter Größen des Rock'n'Roll, darzubieten. Eigentlich eine gute Idee, zumal ein Sticker mit all den berühmten Namen die Hülle verzieren und um Aufmerksamkeit heischen wird; und zumal es wirklich schlechtere Wege gibt, ein Best Of Album zu veröffentlichen, wie wir tagtäglich erleben.
Sagte ich schon, dass ich PUSHKING nicht kannte? Also gehe ich völlig unvoreingenommen an die Sache und höre dieses Album einfach als etwas Neues. Da gibt es wirklich gute Rocktracks (Nightrider, It'll Be OK, Cut The Wire, God Made Us Free, Head Shooter etwa), üble Schunkler (Stranger's Song, was kein Wunder ist, singt doch der Ex-HEEPster John 'Knödel' Lawton; ist aber trotzdem großes Theater mit Gitarrenfeuerwerk und what not), Gitarrenkünste (My Reflections… mit Mr. Vai an den Saiten), vokale Künste der etwas zweifelhaften Art (Why Don't You? - Glenn Hughes at his worst), pop-melodisches (I Believe mit JSS) und ein Gitarrenhighlight – Matt Filippini mit einem ausgesprochen ausgesucht guten Solo auf Private Own, und man hört sogar über Glenn 'Isch Kann Auch Fett' Hughes hinweg. Witzig auch die Brüllfrösche Udo Dirkschneider und Dan McCafferty (NAZARETH).
Die Band begleitet kompetent und erfahren, die Produktion ist klar und druckvoll – das ist alles in allem ganz gut; allerdings eben rockkonservativ. Aber trotzdem gefällt mir das - weil es abwechslungsreich ist, weil es rockt ohne unmelodisch zu sein – Classic Hard Rock wie er sein kann.
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