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| III, Indie Recordings, 2010 |
| Olav Iversen |
Vocals, Guitar |
| Thomas Lønnheim |
Drums, Percussion |
| Thomas Tofthagen |
Guitar |
| Tom Cato Visnes |
Bass |
| Produziert von: Sahg & Herbrand Larsen |
Länge: 42 Min 18 Sek |
Medium: CD |
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| 1. In Through The Eye | 6. Downward Spiral |
| 2. Baptism Of Fire | 7. Shadow Monument |
| 3. Mortify | 8. Burden |
| 4. Hollow Mountain | 9. Denier |
| 5. Mother's Revenge | 10. Spiritual Void |
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Wenn man ein Stück Schokoladenkuvertüre in einen Teller mit Milch legt und dann mit einem Klöppel draufhaut, wird daraus nicht notwendigerweise Mousse au Chocolat – sondern eher eine riesen-kinder-patsche-patsche Sauerei (aber den Kindern gefällt das!).
Wenn man ein Riff aufs nächste türmt, dazu irgend welche althergebrachten Phrasen in dem Singen naher Art und Weise artikuliert und dazu laute Drums und Bass nimmt, wird daraus nicht notwendigerweise eine Heavy Metal Werk der Oberklasse... Ein Refrain zum Mitgröhlen; Riffs, die im Ohr hängen bleiben, und Dynamik helfen da ungemein.
Drittes Werk der Soundstahlarbeiter SAHG aus Norwegen, welches im Beipackzettel flugs als dieselbe Medizin wie METALLICA und SLAYER bezeichnet wird; der HoR-Arzt warnt vor diesen Placebos, denn ganz so ist das nicht hier auf Station "Drei".
Nach einem erstaunlich ziselierten akustischen Gitarrenintro übernimmt die gute alte Mutter E-Git die Regie und das Verhängnis seinen Lauf. Nicht vor Hollow Mountain bleibt irgendetwas anderes als Lava hängen, die zwar schmerzt und dir die Ohren verbrennt, aber als Musik dann eher wenig memorierbar ist. Der hohle Berg offenbart dann Lead Fills und eine Hookline der besseren Art, und der Altvater hebt zum Mitsingen im Auto an.
Aber ein wenig guter Wille gehört schon dazu, das und goutieren, denn auch im Folgenden gibt es den gemeinen Riff-Raff, BLACK SABBATH Reminiszenzen, und am Ende klingt das Ganze häufig wie Ronnie James ohne DIO.
Ja doch, die Riffs sägen, der Lärmpegel ist so hoch, dass stellenweise die feineren Töne völlig in der Pampe versinken, aber die Drums und der Bass machen munter Druck unterm Topf, das Gesinge ist so schlimm nicht, und die Gitarrenbeiträge als solche schon gut. Trotzdem, oder vielleicht gerade weil man sich an die Großtaten der anderen Bands erinnert fühlt, kommt das hier nicht so ganz rüber, und fängt ob seiner Eintönigkeit ab der Hälfte eher an zu nerven; es ist also sozusagen ein One-Piece-At-A-Time Album.
Für die jüngsten Jünger des Heavy Rock, die mehr auf Drehzahl denn auf Design stehen, und die zugegeben guten Beiträge der Gitarristen Olaf und Thomas über alles schätzen, ist das hier dennoch empfehlenswert; wir Älteren lehnen uns zurück und vergießen eine Träne bei "Holy Diver" und "Paranoid".
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