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| The Great Escape, Lion Music, 2011 |
| Andreas Blomqvist |
Bass |
| Tommy Karevik |
Vocals |
| Johan Liefvendahl |
Guitar |
| Johnny Sandin |
Drums |
| Andreas Söderin |
Keyboards |
| Jenny Karevik |
Background Vocals |
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Länge: 67 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Wiseman | 5. Long Way Home |
| 2. Alley Cat | 6. Move On Through |
| 3. The Angelmaker | 7. The Great Escape |
| 4. King Of Whitewater | |
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Komisch, dass ich von dieser Band aus Schweden bisher noch nie was gehört hatte. Immerhin legen SEVENTH WONDER mit "The Great Escape" bereits ihren vierten Dreher in die Player. Wenn man den Kollegen der schreibenden Zunft Glauben schenken darf, dann ist das Vorgängeralbum "Mercy Falls" das Opus magnum gewesen. Verflixte Hacke, wenn das Album so hochgelobt wird, wie gut muss es dann gewesen sein? Denn "The Great Escape" ist mitnichten das Ergebnis irgendeiner Schülercombo der Grundschule Castrop-West. Was die vier Schweden hier abliefern ist sehr melodischer Prog Metal auf ganz hohem Niveau. Nicht zu verspielt, überschaubar strukturiert, mit der nötigen Portion Wumms im Hintern und Melodien die tatsächlich im Kopf hängen bleiben. Und das ohne großartiges Wissen über Skalen, Tonvariationsfolgen, o. ä. zu haben. Melodisch gibt es eine Mischung aus SYMPHONY X , ENCHANT und (aber die werden in diesem Genre eigentlich immer genannt!) DREAM THEATER . Wobei letztere nur marginal im Songkosmos auftauchen. Meist geht es ordentlich zur Sache, mit "Long Way Home" hat sich eine Nummer zum Zurücklehnen eingeschlichen (sehr schön: Tommy Karevik im Duett mit seiner Schwester Jenny), bevor "Move On Through" den Weg zum Longtrack "The Great Escape" bereitet. Dieser wird mit einer akustischen Gitarre eingeläutet, hat einen sehr interessanten Melodieverlauf und Tommy kann allein in den ersten zwei Minuten zeigen, zu was seine Stimme fähig ist. Diese Stimme, eine Mischung aus Ken Tamplin und Jorn Lande bzw. RUSSEL ALLEN , wenn gleich die beiden letztgenannten doch noch mehr Shouterqualitäten aufweisen können. Zurück zum Long- und Titeltrack. Orchestral wird's, bevor die Band komplett einsteigt und zu einer Rundreise durch das Universum des Symphony Metals einlädt. Die einzelnen Bandmitglieder bekommen genügend Zeit sich solistisch auszutoben, beweisen, dass sie weit entfernt von der Grundschul-Schüler-Combo aus Castrop-West sind. Es ist schon beeindruckend, wie viel von dem Song nach dem Hören noch im Kopf rotiert. Das gelingt nicht vielen Bands.
Es bleibt mir nichts anderes übrig, als hier beide Daumen zu heben und eine Empfehlung an Fans von SYMPHONY X, ENCHANT, CIRCUS MAXIMUS , SHADOW GALLERY , STRATOVARIUS und weiteren Genrebands auszusprechen.
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